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Grace is Gone
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Regie
James C. Strouse
Drehbuch
James C. Strouse
Produzenten
John Cusack, Grace Loh, Galt Niederhoffer, Celine Rattray, Daniela Taplin Lundberg
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 85 min Land USA Kinostart 28.08.2008 DVD-Start 05.06.2009 Verleih Central Film |
Story
Stanley Phillips liebt sein Land und seine Familie. Früher diente er stolz als Soldat den USA, musste jedoch wegen schlechter Sehfähigkeit den Dienst quittieren. Nun ist seine Frau Grace gerade im Irak stationiert. Seine Töchter, Heidi und Dawn, vermissen ihre Mutter sehr.
Für Stanley Phillips kommt der Tag der Tage. Jene Situation, die ein Mann wie er am meisten fürchtet: Zwei Soldaten stehen vor seiner Tür und sprechen ihm sein Beileid aus - auch im Namen des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika. Grace kam im Irak bei Ausübung ihrer Pflichten gegenüber ihrem Vaterland ums Leben.
Stanley ist geschockt. Zu geschockt, um es seinen Töchtern zu sagen. Der sonst eher strenge Vater macht sich mit ihnen erst einmal auf den Weg in einen Vergnügungspark am anderen Ende des Landes. Doch der Zeitpunkt kommt, an dem Stanley seinen Kindern reinen Wein einschenken muss. Wo soll er dafür die Kraft hernehmen?
Schauspieler
John Cusack, Shélan O´Keefe, Gracie Bednarczyk, Emily Churchill, Rebecca Spence, Jennifer Tyler, Alessandro Nivola, Susan Messing, Dough Dearth, Marisa Tomei, Penny Slusher
Filmkritik von Thomas Ays
John Cusack ist eine Offenbarung in diesem Antikriegsfilm/Familiendrama. Der ausdrucksstarke Mime schafft es mit wenig gravierenden Handlungen, eher mit seiner Mimik, zu überzeugen und zu berühren. Es kommt der Moment in der Geschichte, da muss seine Figur ehrlich zu seinen Kindern sein. Jede Minute, die vergeht, wird nicht nur für Stanley schlimmer, sondern auch für die Zuschauer, die das Leid des Protagonisten mit ansehen müssen. Mit einer ungeheuren Kraft umschifft Regisseur und Drehbuchautor James C. Strouse die Felsen des Kitsches und liefert ein Familiendrama ab, das verletzte Zuschauer zurücklässt. Das Leid, das dieser Mann empfindet ist geradezu körperlich spürbar.
Das Drehbuch will auch Kritik am Irakkrieg üben, tut dies jedoch einen Deut zu leise, sodass die Botschaft eher versteckt beim Zuschauer ankommt. Diesen Punkt gilt es im Fall von „Grace is gone“ zu bedauern. Die Plattform hätte jedenfalls gestimmt und hätte einen ausdrücklicheren Standpunkt benötigt.
„Grace is gone“ ist ein Film für Dramafans. Für jene, die sich gern eine Geschichte erzählen lassen, die mitreißt, berührt und wegen des Themas wütend macht. Harter Stoff, exzellent erzählt.
Wissenswertes
Neben den Nominierungen für die Musik und den Titelsong "Grace is gone" von Clint Eastwood gewann dieses Familiendrama beim Sundance Festival sowohl den Drehbuch- als auch den Publikumspreis.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Beste Musik, Bester Song ("Grace Is Gone")
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