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Uncertainty
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Regie
Scott McGehee, David Siegel
Drehbuch
Scott McGehee, David Siegel
Produzenten
Scott McGehee, David Siegel
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 105 min Land USA, 2009 DVD-Start 13.10.2011 Blu-ray-Start 13.10.2011 Verleih EuroVideo |
Story
Jeden Tag treffen wir Entscheidungen und auch das junge Pärchen Kate und Bobby sind da keine Ausnahme. An einem wunderschönen Sommertag werfen sie auf der Brooklyn-Bridge eine Münze. Manhattan oder Brooklyn? Darauf spaltet sich die Wirklichkeit der beiden in zwei parallel verlaufende Realitäten. Die eine führt das Pärchen zu Kates Verwandtschaft nach Brooklyn, die andere lässt Bobby ein Handy in einem Taxi finden, woraufhin die beiden bald durch halb New York gejagt werden...
Schauspieler
Lynn Collins, Joseph Gordon-Levitt, Assumpta Serna, Nelson Landrieu, Manoel Felciano, Jenn Colella, Giana Luca, Sofia Luca
Filmkritik von Thomas Ays
Joseph Gordon-Levitt steht für außergewöhnliche Filme. Das war schon immer so und das wird vermutlich auch immer so bleiben. Man weiß bei dem ausdrucksstarken Mimen eben immer, worauf man sich einlässt. In den meisten Fällen kommt da auch tatsächlich mehr als sehenswertes Independent-Kino heraus, das auf irgendeine Art und Weise überzeugen kann. Im Fall von "Uncertainty" ist das jedoch so eine Sache. Obwohl Gordon-Levitt und Kollegin Lynn Collins einen durchaus glaubhaften Job machen, kann man ihre Leistungen fast nicht beurteilen, weil einem die wieder einmal furchtbare und dilettantische Synchronisation nicht nur alle Haare zu Berge stehen lässt, sondern auch an den Nerven zerrt - und das gewaltig. Solche Entscheidungen führen dazu, dass der Ruf, der durch unsere Synchronisation in den letzten Jahrzehnten mühsam erkämpft wurde, langsam aber sicher zunichte und ganz nebenbei mit Füßen getreten wird. Nur um Geld zu sparen setzt man in solchen Fällen immer wieder die Qualität eines ganzen Films aufs Spiel. Eine Frechheit!
Neben diesen Fehlentscheidungen schafft es das Regie-Duo, bestehend aus Scott McGehee und David Siegel auch inszenatorisch nicht, sich abzuheben. Die Idee ist zwar durchaus gelungen und lädt dazu ein, sich davor, mittendrin und auch danach noch viele Gedanken über Schicksal, Entscheidungskraft und unser Leben im Allgemeinen zu machen, sonderlich spannend ist das alles aber nicht, was vor allem wegen der authentischen Schauspielerleistungen schade ist.
