Hogfather

Filmplakat Hogfather
Regie Vadim Jean  Drehbuch Vadim Jean  Produzenten Rod Brown, Ian Sharples 
Genre Fantasy  FSK 12  Filmlänge 189 min
Land Großbritannien, 2007  DVD-Start 20.12.2007  Verleih EuroVideo

Story

Weihnachten steht vor der Tür, doch für die Bewohner der Scheibenwelt tut sich ein großes Problem auf: Der Schneevater ist verschwunden! Wer soll nun die Geschenke verteilen? Damit die Sonne am nächsten Morgen wieder aufgeht, schlüpft der Tod in die rote Kutte, um sich mit dem Schweineschlitten auf den Weg zu machen und die Geschenke an die Kinder zu verteilen. Währenddessen macht sich die Enkelin des Todes auf die Suche nach Schneevater. Schnell entdeckt Susanne eine Verschwörung, bei der "Herr Kaffeetrinken" eine tragende Rolle spielt.

Schauspieler

Hogfather David Jason, Marc Warren, Michelle Dockery, Nigel Planer, Tony Robinson, Peter Guinness, Stephen Marcus, Ian Richardson, David Warner, Joss Ackland

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 1 von 5 Ms Hogfather Für die Fans von Terry Pratchetts Scheibenwelt-Romanen mag dieser "Fantasy"-Streifen ja ganz sehenswert sein. Aber wirklich nur für sie! "Hogfather", der auf dem Bestseller "Schweinsgalopp" basiert, kann eigentlich nur als billiger Abklatsch bezeichnet werden, in dem ungeniert von Erfolgen wie "Harry Potter", "Der Herr der Ringe", "Pans Labyrinth" oder "Der König von Narnia" abgekupfert wurde. Sieht Susanne, die Enkelin des Todes in Wahrheit eher wie ein Spross der "Adam´s Family" aus, erinnert der Tod ganz eindeutig an eine Figur aus Dicken´s Weihnachtsgeschichte. Welche Rolle die Zahnfee hier spielt, bleibt für Nicht-Kenner der Romane bis zum Schluss schleierhaft - ganz zu schweigen von den sprechenden Zähnen. Hier wird wirklich kein Fantasy-Klischee ausgelassen und die Effekte sind teilweise so billig gemacht, dass man am liebsten davonlaufen möchte. Zum Schluss bleibt man mit einem großen Fragezeichen auf dem Gesicht sitzen und fragt sich, warum nirgendwo eine Warnung stand, dass man es hier mit 180 vergeudeten Minuten seines Lebens zu tun hat. "Hogfather" ist ganz eindeutig ein Film, bei dem Terry Pratchett-Fans unter sich bleiben sollten!

Wissenswertes

Hogfather Die Scheibenwelt-Romane des Fantasy-Autors Terry Pratchett spielen auf der fiktiven Scheibenwelt.



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Kommentare

Isabell schreibt am 23.02.11, 17:22
Ganz ehrlich?!
Ich weiß nicht was diese Filkritikerin für einen Film gesehen hat, aber Hogfather war es nicht! Ich habe nie das Buch oder überhaupt ein Buch von Terry Pratchett gelesen und verstehe und liebe dies en Film. Diese Kritik ist wirklich der größte Schrott den ich je gelesen hab. Ich hoffe sie kann andere Filme aufmerksamer gucken und bessere Kritiken schreiben ansonsten sollte diese Frau eindeutig daran denken sich einen anderen Beruf zu suchen...
Hogfather ist jedenfalls ein sehr, sehr guter Film!!!
Jens schreibt am 19.12.09, 00:25
Diese Filmkritik verwirrt mich und lässt mich zweifeln, dass Stefanie den gleichen Film gesehen hat wie ich.
Erstens ist dieser Film bestimmt kein Abklatsch, schon gar nicht von Harry Potter, wenn überhaupt sind die Geschichten von Herrn Pratchett das Original (von Tolkiens Büchern natürlich abgesehen, mit diesen haben sie außer dem Genre aber auch nichts gemein).
Zweitens ist dieser Film (für eine TV-Produktion) nicht billig, sondern ganz im Gegenteil recht aufwändig und zumindest teilweise sogar mit ausgezeichnet SFX versehen.
Drittens wird eigentlich sehr deutlich gemacht welche (wichtige) Rolle die Zahnfee spielt. Die Handlung ist eben nicht so simpel und gradlinig wie die eines Harry Potter Films. Hier darf und muss durchaus etwas mitgedacht werden. Auch die Moral des Films ist wesentlich tiefgründiger als bei den meisten anderen Filmen dieses Genres.
Ich habe diesen Film auch schon vielen Nicht-Pratchett-Lesern empfohlen und bisher noch keine Beschwerden vernommen. Im Gegenteil: Die meisten waren hoch erfreut mal einen intelligenten und dabei sehr unterhaltsamen Film gesehen zu haben, der sich deutlich vom üblichen (Hollywood-) Einheitsbrei unterscheidet.
Sophie schreibt am 06.01.08, 18:35
'Hogfather' ist eine der wenigen sehr gelungenen Romanverfilmungen die ich kenne. Vielleicht etwas verwirrend, wenn man das Buch nicht kennt und keine Erfahrung mit der Scheibenwelt hat. Aber wer die Bücher von Terry Pratchett kennt und mag, der wird mit dem Film seine Freude haben. Der Roman wurde stimmig und passend verfilmt. Schade nur, dass das 'neu entdeckte' Badezimmer in der Unsichtbaren Universität so kurz kommt - es bietet im Buch einigen Anlass zu komischen Situationen.
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