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Mr. Deeds
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Regie
Steven Brill
Drehbuch
Tim Herlihy
Produzenten
Jack Giaraputto, Sidney Ganis
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 15.08.2002 DVD-Start 25.03.2003 Verleih Columbia TriStar |
Story
Nachdem der Milliardär Preston Blake verstorben ist, erbt ausgerechnet der Kleinstadtbewohner und Pizzeria-Besitzer Longfellow Deeds sein ganzes Vermögen. Um das Erbe anzutreten verlässt Longfellow zum ersten Mal in seinem Leben sein Heimatdorf und reist in die große Stadt, nach New York. Wirklich wohl fühlt er sich in der Highsociety und in seinem Leben mehr oder minder überraschend jedoch nicht. Die Leute sind Longfellow Deeds zu spießig und es nervt ihn schon bald immens, dass eigentlich jeder nur hinter seinem Geld her zu sein scheint. Zu guter Letzt verliebt er sich dann auch noch in die Schulkrankenschwester Pam, die eigentlich Babe heißt und Reporterin ist. Aber Longfellow hat das Herz am richtigen Fleck und meistert die neuen Herausforderungen mit Bravour...
Schauspieler
Adam Sandler, Winona Ryder, John Turturro, Steve Buscemi, Jared Harris, Peter Gallagher, Allen Covert, Conchata Ferrell, Roark Critchlow, Peter Dante, Erick Avari, Harve Presnell, Blake Clark, J.B. Smoove
Filmkritik von Kathrin Lang
Im Jahr 1936 brachte uns Regisseur Frank Capra den Film „Mr. Deeds geht in die Stadt“ in die Kinos. Zusammen mit den beiden Hauptdarstellern Gary Cooper und Jean Arthur feierte der Film immensen Erfolg. Bei der damaligen OSCAR-Verleihung wurde Capra selbst mit dem begehrten Regie-OSCAR geehrt, während es zudem Nominierungen für den besten Film, den besten Schauspieler, das bestes Drehbuch sowie den besten Ton gab. Was 1936 Erfolg auf ganzer Linie brachte, kann über sechzig Jahre später, im Remake nur noch schwer mithalten. Wie das bei Remakes von alten und zudem tollen Filmen oftmals so ist, so ist es auch im Falle von „Mr. Deeds“. Ohne das Original "Mr. Deeds geht in die Stadt" je gesehen zu haben, fallen dem aufmerksamen Zuschauer sofort einige Ungereimtheiten auf. Der moderne Touch, der einer alten Geschichte nur allzu offensichtlich zwanghaft übergestülpt wurde, mag hier einfach nicht passen und auch Komiker Adam Sandler wirkt mit seinem albernen Witz auffällig deplatziert. Vielleicht wäre man mit ein bisschen mehr Ernsthaftigkeit besser gefahren, so allerdings bleibt leider ein nur sehr unterdurchschnittlicher Eindruck von „Mr. Deeds“ zurück.
Wissenswertes
"Mr. Deeds" basiert auf dem Film ""Mr. Deeds geht in die Stadt" aus dem Jahre 1936. Damals spielten Gary Cooper und Jean Arthur die Hauptrollen.
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