Cocoon

Filmplakat Cocoon
Regie Ron Howard  Drehbuch Tom Benedek  Produzent Richard D. Zanuck 
Genre Science-Fiction  FSK Filmlänge 117 min
Land USA  Kinostart 24.10.1985  DVD-Start 05.05.2002  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Art, Ben und Joe gehen seit jeher auf dem Nachbargrundstück ihrer Seniorenresidenz in einem verlassenen Badehaus schwimmen. Verbotenerweise natürlich, aber ansonsten würde es ja auch nur halb so viel Spaß machen. Eines Tages merken sie, dass sich durch das Baden etwas verändert. Sie sind agiler, fitter und haben auch wieder gesteigertes Interesse an ihren Frauen. Das bleibt auch den anderen Bewohnern des Altersheims nicht verborgen, die bald bohrende und misstrauische Fragen nach der Verjüngungskur der drei stellen. Zur gleichen Zeit vermietet Jack Bonner seinen Kahn an drei mysteriöse Männer und eine Frau, die das Schiff 27 Tage benötigen und damit aus dem Meer seltsame Kokons fischen, die sie dann in ihrem Poolhaus im Wasser lagern…

Schauspieler

Cocoon Don Ameche, Jessica Tandy, Steve Guttenberg, Wilford Brimley, Hume Cronyn, Brian Dennehy, Jack Gilford, Maureen Stapleton, Barret Oliver, Gwen Verdon, Herta Ware, Clint Howard, Linda Harrison, Tahnee Welch

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Cocoon Mit „Cocoon“ inszenierte Regisseur Ron Howard 1985 einen amüsanten und kurzweiligen Science-Fiction-Spaß mit exzellenten Effekten, der durchaus auch seine rührenden Anteile hat. Die Geschichte vom Jungbrunnen und ein paar alten Haudegen und ihren Frauen, die durch den zweiten Frühling völlig außer Rand und Band geraten, ist zwar sehr geradlinig und damit natürlich zu großen Teilen vorhersehbar erzählt, unterhaltsam ist es dennoch. Es ist herrlich zu erleben, wie aus einer Gruppe alter und teils auch seniler Knacker plötzlich eine schwungvolle und agile Kombo wird, die ihr Rentnerparadies in Floria aufmischen und die Tanzflächen rocken. Howard konnte sich hier ganz auf seinen überzeugenden Renter-Cast verlassen, der von Schauspielgrößen wie Don Ameche, Hume Cronyn, Wilford Brimley und Jessica Tandy angeführt wird und mit unbändiger Spielfreude so selbstverständlich agiert wie Fische im Wasser. Der OSCAR für Don Ameche als bester Nebendarsteller war allerdings wohl eher seinem Alter und seiner fetzigen Breakedance -Einlage geschuldet. Er spielt großartig keine Frage, jedoch hebt er sich nicht wesentlich von seinen Kollegen ab.

„Cocoon“ schafft es die Tücken des letzten Lebensabschnitts charmant auf die Schippe zu nehmen, ohne geschmacklos zu werden. Auch die ernsten Töne trifft Ron Howard sicher, wenn er auch ab und an in die Klischeekiste greift. Der Erzählstrang mit den Aliens ist geprägt von - für diese Zeit - ausgefeilten und überzeugenden Effekten. Nicht umsonst gab es hier einen OSCAR für die besten visuellen Effekte. Auch wenn dieser Teil des Films ansonsten in der Ausarbeitung etwas hinter dem der rüstigen Rentner zurück bleibt und überwiegend mit optischen Schauwerten wie dem knackigen Steve Guttenberg und der hübschen Tahnee Welch aufwartet, bildet er eine stimmige Ergänzung zur der unter dem Strich unterhaltsamen Geschichte.

Wissenswertes

Cocoon Diese Reihe umfasst folgende Filme:
Cocoon
Cocoon II - Die Rückkehr

Auszeichnungen

Cocoon
Golden Globe-Nominierungen

Bester Film - Comedy / Musical

Gewonnene OSCARs

Bester Nebendarsteller (Don Ameche), Beste visuelle Effekte



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