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August
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Regie
Eldar Rapaport
Drehbuch
Eldar Rapaport
Produzenten
Alexander Brodzki, Samantha Manalang
Genre Drama (Gay) FSK 16 Filmlänge 100 min Land USA, 2011 DVD-Start 10.12.2011 Verleih Pro-Fun Media |
Story
Jonathan und Raul sind nun schon einige Zeit ein Paar und wollen auch bald zusammenziehen. Doch dann geschieht etwas, was die heile Welt der beiden zerstören könnte: Troy, die große Liebe von Jonathan, kommt nach etlichen Jahren aus Spanien zurück nach Los Angeles, will hier leben und arbeiten. Natürlich trifft sich auch das ehemalige Pärchen wieder - und es knistert immer noch gewaltig. Doch der Lebemann Troy hat sich wenig verändert, sucht noch immer eher Sex und schnelle Nummern, als die große Liebe. Er behauptet zwar, sich weiterentwickelt zu haben, doch davon merkt Jonathan bald wenig. Und dennoch landen die beiden schnell wieder im Bett und Jonathan entwickelt sich wieder in negative Richtungen. Ob Raul da etwas dagegen tun kann?
Schauspieler
Murray Bartlett, Daniel Dugan, Adrian Gonzalez, Hillary Banks, Bernhard Forcher, Brad Standley, Mike Vaughn
Filmkritik von Thomas Ays
Eldar Rapaport, der bei "August" für Regie und Drehbuch verantwortlich ist, liefert mit diesem elektrisierenden Drama sein Langfilmdebüt ab und lässt, gerade in dieser Sparte, auf Großes hoffen. Die Bildkompositionen, die Rapaport verwendet, die Einstellungen und die prickelnde Erotik der Geschichte sind einwandfrei geraten. Der Film wirkt sehr edel und schafft es, pure Emotionen zu erzeugen. Gerade zwischen den beiden Schauspielern Daniel Dugan als Jonathan und Murray Bartlett als Troy knistert es heftig. Vor allem Dugan weiß mit sicherem Spiel und beeindruckender Ausstrahlung auf sich aufmerksam zu machen. Die (negative) Entwicklung seiner Figur, die innere Zerrissenheit, macht er eindrucksvoll spürbar, sodass der Zuschauer, wie auch die Figur ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr wissen, wer dieser Jonathan eigentlich ist. Eine grandiose Leistung!
Handlungstechnisch schießt Rapaport das ein oder andere Mal übers Ziel hinaus und verschwendet damit Logik und Atmosphäre. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen, schließlich geht es gerade in einer solchen Geschichte um Authentizität. Dennoch ist aus "August" ein atmosphärisches, optisch edles und einwandfrei inszeniertes Drama geworden, an dem vieles stimmt.
"August" in lediglich im englischen Original mit deutschen Untertiteln erhältlich.
