Cloverfield

Filmplakat Cloverfield
Regie Matt Reeves  Drehbuch Drew Goddard  Produzent Bryan Burk 
Genre Science-Fiction-Thriller  FSK 12  Filmlänge 85 min
Land USA  Kinostart 31.01.2008  DVD-Start 22.08.2008  Blu-ray-Start 06.10.2008  Verleih Paramount Pictures

Story

Eigentlich sollte es eine entspannte und coole Abschiedsparty für Robert werden, der beruflich nach Japan ziehen will. Doch aus ausgelassenem Spaß wird tödlicher Ernst. Um ein Uhr morgens liegt die Welt in Trümmern. Etwas seltsames, großes, Tod bringendes ist dem Meer entstiegen und legt ganz Manhattan in Schutt und Asche. Von der Party in das Chaos: Bald rennen Robert und seine Freunde um ihr Leben. Immer mit dabei: Die Videokamera, die alles dokumentarisch festhält. Gibt es aus dieser Hölle einen Ausweg? Oder wird die gesamte Menschheit vernichtet werden?

Schauspieler

Cloverfield Michael Stahl-David, Lizzy Caplan, Jessica Lucas, T.J. Miller, Mike Vogel, Odette Yustman, Anjul Nigam, Margot Farley, Theo Rossi, Brian Klugman, Kelvin Yu, Liza Lapira, Lili Mirojnick, Ben Feldman, Elena Caruso

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Cloverfield „Cloverfield“ spielt mit der Realität und möchte so realitätsnah wie nur irgend möglich sein, was über weite Strecken des Films einerseits gelingt, andererseits völlig misslingt. Allein die Tatsache, dass es irgendwann einfach nicht mehr glaubhaft ist, das dieser Typ diese Kamera einfach ÜBERALL mit hinschleppt, belastet den Unterhaltungswert. Dagegen sind die Kameraführung und der Erzählstil ein kleiner Geniestreich. Drehbuchautor Drew Goddard hat seine Geschichte immer voll im Griff und schafft es, ohne klassische Erzählweise, den Zuschauer nicht außen vor zu lassen, sondern ihn immer dort hin zu ziehen, wohin er gehört: In die Geschichte. Mit 85 Minuten ist die Story genau richtig und lässt seine Zuschauer nicht mehr los. Wenn jetzt noch das Ende völlig anders geworden wäre, hätte es eine runde Sache und ein vollkommener Unterhaltungs-Science-Fiction-Streifen werden können. So scheitert „Cloverfield“ an der Tatsache, die den Film eigentlich ausmachen sollte: An der Glaubwürdigkeit. Weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen. So verkommt ein Hoffnungsträger in Sachen „Neuer Film“ zur Durchschnittskost.

Wissenswertes

Cloverfield J.J. Abrams, Regisseur von „Mission: Impossible 3", Drehbuchautor von „Armageddon" und Miterfinder der TV-Hits „Alias - Die Agentin" und „Lost", steht als Produzent hinter „Cloverfield".

Im Kalten Krieg galt beim US-Militär der Begriff "Cloverfield" als Codename für New York City, woraus sich auch der Filmtitel ableitet.



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Kommentare

mark schreibt am 30.03.09, 13:03
Tja, schade, wirklich schade! Das ein Film, der wirklich großes Potenzial hat, leider wirklich so unüberzeugend durch die jungen Charaktere rüberkommt ist wirklich schade! Dieses Geschreie, Gerufe, Gekreische ist eines der vielen Mängel die diesen Film ausmachen. Die Idee mit der Handkamera top, nur leider hätte man es auch besser umsetzen können, weil wenn schon was los ist, denn will man das auch sehen und nicht so ein blöden Gewackel. Kamera aus und leben oder Draufhalten und Sterben ist die Devise! Schockeffekte gut positioniert, aber leider dieses unschlüssige Ende, was wohl mal wieder auf eine Fortsetzung hinführt! Ob das eine gute Idee ist? Gute Nacht liebe Filmnfreunde!
Denise schreibt am 18.07.10, 21:43
Ich kann mich meinen Vorrednern nur teilweise anschließen.
Die Kamerführung ist in Ordnung, auch wenn ein paar logische Fehler drin sind (z.B. der extrem lang anhaltende Akku :D). Aber bevor man sich über die Kameraführung beschwert, sollte man darüber nachdenken, dass der Film halt so rüberkommen soll wie "Blair Witch Project". Die Devise von Mark "Gut draufhalten oder sterben" ist demnach relativ unrealistisch- also ich würd nicht draufhalten wollen, sondern ebenso wegrennen (ob mit oder ohne Kamera- na ja, das ist die andere Frage).
Trotzdem wirkt die Story des Films- und vor allem das Monster- dann doch eher unglaubwürdig... Für die Marketing Kampagne hätte man sich mehr erhofft. Man hätte auf jeden Fall auch mehr draus machen können.
Trotzdem sehenswert, wenn man die Kameraführung abkann :-)
Stefan schreibt am 17.02.08, 01:11
Ich bin gerade zurück vom Kino. Cloverfield ist meiner Meinung nach Spannend, hat tolle Effekte und traut sich an etwas (relativ) neues heran - die Kameraführung (Blair Witch). So fühlte ich mich den gesamten Film hindurch immer mittendrin und konnte dadurch mit den Darstellern mitfiebern.

Wer aufgepasst hat, konnte am Ende in der Szene im Vergnügungspark (als die Kamera über das Meer schwenkt) in der ferne einen Einschlag erkennen. Dadurch wird klar, woher das Monster kommt.
In der deutschen Version wird man leider ohne jegliche Information über den verbleib des Monsters entlassen. Im englischen Film ist am Ende des Abspanns ein leises und undeutliches "Help us" zu hören, was rückwärts abgespielt ein klares "It's still alive" ergibt. Es lebt also noch und denen der Film gefallen hat können sich auf die Fortsetzung freuen.
dg10 schreibt am 10.06.09, 04:04
habe gerade den film geschaut....die idee des films ist ganz gut,die umsetzung leider weniger.vor allem,weil die kameraführung auf dauer nervig ist und darüber hinaus auch unglaubhaft.(welcher halbwegs normale mensch filmt schon während er von aliens angegriffen wird ?)ich hätte mir gewünscht,dass genau in diesen szenen,in denen jeder die kamera wegwerfen würde ,ein kamerawechsel stattgefunden hätte...währe dadurch nicht nur spannender geworden,sondern auch glaubhafter.schade hätte echt ein super film werden kõnnen,aber was nicht ist kann ja noch werden...in der fortsetzung =]
Christian schreibt am 01.02.08, 09:18
War gestern drin. Ist schon packend der Streifen aber nix fürs Kino. Wartet bis die DVD raus is. Das ständige Kameragewackle hält man vor der Leinwand net aus. Ausserdem nervt es das man immer nur kurze Kameraschwenks auf die Action sieht.
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