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Down by Law
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Regie
Jim Jarmusch
Drehbuch
Jim Jarmusch
Produzent
Alan Kleinberg
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 30.10.1986 Verleih Kinowelt |
Story
Jack und Zack haben mehr gemeinsam als sie denken. Sie sitzen nicht nur in der gleichen Gefängniszelle, sie wurden auch beide heimtückisch von ihren "Freunden" aufs Kreuz gelegt. Als sich dann noch der italienisch-stämmige Roberto zu ihnen gesellt, ist die Stimmung am Boden. Bob, wie er sich selbst nennt, kann kaum Englisch und nervt seine Zellengenossen sehr. Doch Bob ist es, der einen Tunnel entdeckt, durch den die drei Einzelgänger schließlich fliehen können...
Schauspieler
John Lurie, Tom Waits, Roberto Benigni, Nicoletta Braschi, Ellen Barkin, Billie Neal, Rockets Redgrave, Vernel Bagneris
Filmkritik von Thomas Ays
Ganz groß prangt der Schriftzug auf der DVD: „Ein Film von Jim Jarmusch“. Spätestens durch diesen Film wurde der amerikanische Regisseur zum Kult-Filmemacher. Geprägt durch ganz eigene Bilder schafft Jarmusch kleine Kunstwerke. Kein Mainstream. Keine Filme für ein breites Publikum. Jarmusch möchte Filme der Filme wegen drehen. Ganz in diesem Sinne ist auch „Down by Law“. Die Kamera fängt lange Szenen ein, die absichtlich nicht geschnitten wurden und lässt die Schauspieler durch eine Schwarz-Weiß-Optik wirken. Durch dieses eigenwillige Stilmittel wirkt der ganze Film träge, wobei wir wieder beim Thema „Kunst“ sind. Vermutlich gibt es Kinofans, denen das völlige Fehlen von dynamischen Szenen gefällt – jedoch sicher nicht allen.
„Down by Law“ hat einen gewissen Charme und kann vor allem in Sachen Schauspieler überzeugen. Tom Waits, John Lurie, vor allem aber Roberto Benigni wissen ganz genau, wie sie ihre Rollen spielen müssen. Benigni bringt dann endlich Schwung in den Film, wenn er ins Gefängnis einläuft. Mit seinem italienisch-englischen Slang ist es eine wahre Freude dem OSCAR-Preisträger zuzusehen.
“Down by Law“: Für Fans des amerikanischen Regisseurs Jim Jarmusch bestimmt ein weiterer „Must-see“. Für jene, die mit dieser Art von Film so gar nichts anfangen können, sollte Abstand halten.
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Kommentare
Hartmut Fricke schreibt am 21.01.08, 13:16
Das erste Mal habe ich den Film in einem Off-Kino in Berlin gesehen. Ich verließ den Kinosaal fasziniert von der ruhigen, die Charakter schön ins Bild setzende Kamera. Benigni setzt einen wunderbaren Kontrapunkt zu den unterkühlt und leicht melancholisch daher kommenden Lurie und Waits. Die schrägen Dialoge im Original, das dichte Spiel aller Darsteller, die atmosphärische Schwarz-Weiß-Optik..., all das macht den Film für mich zu einem wunderbaren kleinen Kunstwerk.
