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Jackie Brown
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Regie
Quentin Tarantino
Drehbuch
Quentin Tarantino
Produzent
Lawrence Bender
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 154 min Land USA Kinostart 16.04.1998 DVD-Start 17.07.2000 Blu-ray-Start 02.02.2012 Verleih Scotia (Buena Vista) |
Story
Ordell Robbie ist dem FBI schon lange ein Dorn im Auge. Er schmuggelt Waffen und verkauft diese illegal auf dem Markt. Obwohl sich das FBI dessen bewusst ist, fehlen bisher noch die nötigen Beweise um Ordell festzunageln. Zu diesem Zweck heuern sie die Stewardess Jackie Brown an, die für Ordell regelmäßig gewaschenes Geld von Mexiko ins Land einfliegen lässt. Schnell wird Jackie klar, dass sie handeln muss, sieht sie aus ihrer verzwickten Situation heraus doch nur zwei Auswege: entweder wird sie von Ordell, der ihr nicht mehr vertrauen kann, erschossen oder sie handelt einen Deal mit dem FBI aus und sieht zu, dass sie möglichst fein aus der Sache herauskommt. Letztendlich entscheidet sie sich für letztere Möglichkeit – doch auch vor dem FBI spielt sie nicht mit offenen Karten, hat sie im stillen Kämmerlein doch einen gerissenen Plan ausgetüftelt…
Schauspieler
Pam Grier, Samuel L. Jackson, Robert Forster, Bridget Fonda, Michael Keaton, Robert De Niro, Michael Bowen, Chris Tucker, Lisa Gay Hamilton
Filmkritik von Kathrin Lang
Unter waschechten Tarantino-Fans zählt „Jackie Brown“ zu den langweiligsten Filmen des bekannten Regisseurs. Warum dies so ist, wird vor allem dann schnell klar, wenn man die neueren Produktionen des Amerikaners gesehen hat und sie mit diesem Streifen aus dem Jahr 1998 vergleicht. Überraschend gemächlich und fast vollkommen anstoßfrei, hat uns Quentin Tarantino mit „Jackie Brown“ einen Film auf die Leinwand gezaubert, mit dem er beweist, dass er auch ohne obszöne oder übermäßig gewalttätige Szenen auskommen kann. „Jackie Brown“ wurde somit zwar kein ganz so auffälliger Streifen, dafür aber ein umso besser. Mit einschlägigen Schauspielgrößen wie Samuel L. Jackson, Robert De Niro und Bridget Fonda und einer durchweg spannenden Story schafft es dieser Thriller auf ganzer Linie zu überzeugen und sein Publikum geschlagenen 154 Filmminuten bei Laune zu halten. Abgerundet wird dieses ohnehin schon tolles Werk durch einen klasse Soundtrack, der Spaß macht und noch lange im Ohr des Zuschauers nachhallt. So macht Kino Spaß!
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Schauspierer - Comedy or Musical (Samuel L. Jackson), Beste Schauspielerin - Comedy or Musical (Pam Grier)
OSCAR-Nominierungen
Bester Nebendarsteller (Robert Forster)
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Kommentare
Mike schreibt am 08.01.10, 19:28
Von Tarantino ist man eindeutig anderes gewohnt, als das was hier zu bestaunen ist.
Die Story plätschert vor sich hin, die Schauspieler können keine großen Akzente setzen und die Längen des Films sind beträchtlich.
Selbst die deutsche Synchronstimme von Jackson ist in "Jackie Brown" eine andere, die nach gewisser Zeit nur noch nervt.
Die Musik ist wie gewohnt klasse, aber Musik allein trägt keinen Film.
05/10

