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Jugend ohne Jugend
Youth without Youth
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Regie
Francis Ford Coppola
Drehbuch
Francis Ford Coppola
Produzent
Francis Ford Coppola
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 124 min Land USA Kinostart 10.07.2008 DVD-Start 15.01.2009 Blu-ray-Start 15.01.2009 Verleih Sony Pictures |
Story
Linguistik-Professor Dominique Matei hat es sich zur Lebensaufgabe gemacht, die Ursprünge der menschlichen Sprache zu erforschen. Doch im Alter von 70 Jahren scheint er noch weit von der Erreichung seines Traums entfernt zu sein. Bei einem Besuch in Bukarest wird der Gelehrte vom Blitz getroffen und scheint bereits dem Tode nahe. Doch wie durch ein Wunder erlangt Matei durch dieses Ereignis seine Jugend zurück. Mehr noch, sein Geist scheint endlich die verschlossenen Türen durchschreiten zu können. Unendliches Wissen ist für ihn plötzlich Normalität, er scheint Superkräfte erworben zu haben. Mateis neue Fähigkeiten rücken ihn in den Fokus der Nazis, die 1941 in Rumänien ihr Unwesen treiben. Doch Dominique Matei gelingt die Flucht. Der Beginn einer eigentümlichen Reise zum Kern seiner Forschungen, die ihn auch zurück zu seiner großen Liebe Laura führt. Doch schon bald steht er vor der Entscheidung zwischen Laura und seiner Arbeit, denn auf mysteriöse Weise scheint seine Gegenwart ihre Jugend aufzubrauchen.
Schauspieler
Tim Roth, Bruno Ganz, Alexandra Maria Lara, Marcel Iures, André Hennicke, Adrian Pintea, Florin Piersic Jr., Zoltan Butuc
Filmkritik von Melanie Frommholz
Produktion, Drehbuch und Regie: Francis Ford Coppola. Dieser Film ist seit „Der Regenmacher“ aus dem Jahr 1997 wieder einmal ein Regieprojekt des Amerikaners. Und was hat uns das Urgestein des Filmgeschäfts, der Schöpfer des „Paten“ und „Apocalypse Now“, da in die Kinos gebracht? Man weiß es nicht so genau. „Jugend ohne Jugend“ bewegt sich fern ab gängiger Massenware auf den Spuren von Philosophie und Mystik. Gewürzt mit Science-Fiction und einer dramatischen Liebesgeschichte, erzählt der Film eine Geschichte, bei der man fortwährend immer auf der Suche nach dem roten Faden ist. Die Beweggründe und Handlungsmotive der Hauptfigur Dominique Matei, in seiner inneren Zerrissenheit sehr gut gespielt von Tim Roth, bleiben diffus und wirr. Wie eigentlich die gesamte Geschichte ein bisschen wirr ist. Ständig ist man auf der Suche nach logischen Zusammenhängen und der Antwort auf die Frage: „Was wollte Coppola uns mit diesem Film sagen?“ Am Ende bleibt diese Frage unbeantwortet und man verlässt einzig mit der Gewissheit das Kino, dass 2008 eindeutig das Jahr von Schauspieler Tim Roth ist. Egal ob „Funny Games U.S.“ „Der unglaubliche Hulk“ oder nun „Jugend ohne Jugend“, über seine Leistungen gibt’s einfach nichts zu meckern.
Wissenswertes
"Jugend ohne Junged" ist seit mehr als 10 Jahren wieder die erste Regiearbeit des mehrfachen Oscar®-Preisträgers und Meisterregisseurs Francis Ford Coppola.
Mit dem Einsatz von Matt Damon (ungenannt)als Vertreter des US-Geheimdienstes erlaubte sich Coppola einen kleinen lustigen Link zu dem von ihm mit produzierten Streifen "Der gute Hirte".
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