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21
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Regie
Robert Luketic
Drehbuch
Peter Steinfeld, Allan Loeb
Produzenten
Dana Brunetti, Michael De Luca, Kevin Spacey
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 123 min Land USA Kinostart 10.04.2008 DVD-Start 19.09.2008 Blu-ray-Start 18.09.2008 Verleih Sony Pictures |
Story
Ben Campbell ist in jeder Hinsicht ein Genie. Er absolvierte die Highschool mit Bestnoten und auch das College, das er gerade besucht, bereitet ihm keine Schwierigkeiten. Der weitere Weg ist auch schon vorgezeichnet: Harvard soll die Elite-Uni heißen, auf die Ben gehen will. Medizin studieren, Doktor werden, ist das erklärte Ziel des engagierten jungen Mannes. Doch zum Studieren gehört Geld, und das hat Ben nun mal überhaupt nicht. Umso besser, dass sein unterhaltsamer Professor Micky Rosa Bens Talent erkennt und ihn in sein Black-Jack-Geschäft holt, das sich als lohnend herausstellen soll. Neben Ben sind auch noch weitere Studenten an Bord. Gemeinsam wollen sie Wochenende für Wochenende die Spielerstadt Las Vegas aushebeln. Karten zählen heißt der Trick, den sie anwenden wollen. Anfangs läuft alles gut, doch jede Glückssträhne hat einmal ein Ende...
Schauspieler
Jim Sturgess, Kevin Spacey, Kate Bosworth, Aaron Yoo, Liza Lapira, Jacob Pitts, Laurence Fishburne, Jack McGee, Josh Gad, Sam Golzari, Helen Carey, Jack Gilpin
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Robert Luketic kann man in Sachen „21“ und warum der Streifen nicht durchweg funktionieren will, den geringsten Vorwurf machen. Er inszenierte seinen Spielerfilm durch die Bank passend und stimmig. Die Vegas-Szenen sind allesamt aufregend und ziehen einen unweigerlich in die herrschende Atmosphäre. Nein, es ist eher die Geschichte, die zum einen höhepunktslos und unüberraschend vor sich hin plätschert und zum anderen nicht sonderlich fesselt. Man ist zu jedem Zeitpunkt in der Lage vorauszusagen, was als nächstes geschehen wird. Ärgerlich uninspiriert.
Jim Sturgess als Ben ist jedoch einwandfrei geraten. Er spielt den schüchternen Alleskönner zu Anfang genauso überzeugend, wie den arroganten Spielertypen gegen Mitte des Films. Kevin Spacey ist nicht weniger überzeugend und darf wieder herrlich fies sein. Kate Bosworth hat dagegen neben einer gewöhnungsbedürftigen Frisur auch sonst den blassesten Part im Film. Eine charismatischere Nebendarstellerin hätte es hier ruhig werden dürfen.
„21“ ist ein durchschnittliches, weil recht unspannendes und vorhersehbares Drama geworden. Ein paar mehr Wendungen und einige packende Szenen hätten es schon werden dürfen.
"21" basiert auf der Buchvorlage "Bringing Down the House“ von Ben Mezrich. Der Film, sowie die Vorlage basieren auf wahren Ereignissen.