James Bond 007 - Ein Quantum Trost

James Bond 007 - Quantum Of Solace

Filmplakat James Bond 007 - Ein Quantum Trost
Regie Marc Forster  Drehbuch Robert Wade, Paul Haggis, Neal Purvis  Produzenten Barbara Broccoli, Michael G. Wilson 
Genre Agentenfilm  FSK 12  Filmlänge 103 min
Land USA  Kinostart 06.11.2008  DVD-Start 27.03.2009  Blu-ray-Start 25.03.2009  Verleih Sony Pictures

Story

Nach dem Verrat und Tod seiner Geliebten Vesper befindet sich James Bond im emotionalen Ausnahmezustand. Auch seine Vorgesetze M sieht das so, billigt dem Agenten dennoch zu, sich auf die Jagd nach den Drahtziehern von Vespers Ermordung zu machen. 007 stößt dabei auf den undurchsichtigen Dominic Greene, der mit Hilfe einflussreicher Persönlichkeiten enorme Landmengen in Bolivien aufkauft. Vordergründig geht es um Öl, sehr viel Öl. Doch Green hat für sich noch ganz andere Pläne…

Schauspieler

James Bond 007 - Ein Quantum Trost Daniel Craig, Giancarlo Giannini, Judi Dench, Jesper Christensen, Mathieu Amalric, Jeffrey Wright, Olga Kurylenko, Gemma Arterton, Joaquín Cosio

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 5 von 5 Ms James Bond 007 - Ein Quantum Trost 2006 schlug die Stunde der Wahrheit für Regisseur Martin Campbell und Daniel Craig und ihren Versuch mit „Casino Royal“ nicht nur frischen Wind in das wohl ältestes und erfolgreichste Francaise-Modell der Filmgeschichte zu bringen sondern dem Agenten ihrer Majestät auch ein neues, härteres Profil zu geben. Das Konzept ging auf und so waren die Erwartungen sehr hoch als bekannt wurde, dass der gebürtige Deutsche Marc Forster für den zweiten Einsatz von Daniel Craig als 007 die Regiefäden in Händen halten würde. „Unser“ Mann in Hollywood hatte mit „Monster’s Ball“ und „Wenn Träume fliegen lernen“ schließlich schon sein erstklassiges Format bewiesen. Der Titel „Ein Quantum Trost“ sorgte dann aber doch für erstes Stirnrunzeln, da damit nur die wenigsten etwas anfangen konnten. In der Gesamtbetrachtung mit „Casino Royal“ macht dieser jedoch Sinn, denn die Handlung schließt direkt an die dramatischen Ereignisse aus dem ersten Craig-Einsatz an. Es macht zum besseren Verständnis daher durchaus Sinn sich diesen vorher noch einmal anzusehen.

Auch der 22. Bond bietet für alle Fans des Agenten wieder die über die Jahre lieb gewonnene Highlights: Eine packende Hetzjagd durch mehrere Länder, schöne Frauen und einen fiesen Gegner. Mathieu Amalric ist zwar nicht ganz so diabolisch böse wie Mads Mikkelsen als „Le Chiffre“, aber dennoch ein würdiger Bond-Gegner. Dieser bleibt seinem neuen, harten Image des gebrochenen Helden treu und so gibt es in „Ein Quantum Trost“ wieder sehr wenig augenzwinkernde Ironie und viel knallharte, handgemachte Action. Daniel Craig überzeugt auch in seinem zweiten Einsatz im Dienst Ihrer Majestät auf ganzer Linie. Dank einem ausgezeichneten Drehbuch darf er sich emotional wieder mit all seinen Untiefen zeigen und gewinnt der Figur des James Bond damit erneut eine erfrischend Vielschichtigkeit ab. Die Geschichte an sich besticht erneut mit überraschenden Wendungen und einem packenden Verlauf.

Härter – rüpelhafter - kaputter – unberechenbarer: James Bonds Frischzellenkur geht weiter. Mehr davon!



Besucherbewertung
3.5 / 5  (47 votes)

Kommentare

mark schreibt am 31.03.09, 09:41
Bond bleibt Bond - auch in diesem Film! Man mag es kaum glauben, aber sieht man den Film mehrmals wird man merken, das auch hier sexy Frauen, clevere Dialoge, super Action, coole Drinks und vieles andere auch. Einzig allein die Story und wie sie in dem Film dargestellt wird ist ein Kritikpunkt, denn wenn die Bösen unter sich sind, quatschen sie und quatschen viel zu lange, zu unverständlich un zu uninteressant - das hätte man besser machen können, überhaupt muss man sowieso, bevor man "Ein Quantum Trost", sich nochmal "Casino Royal" angucken, damit man versteht warum Bond was wie an einigen Szenen macht - denn das stimmt, es ist die ertse Fortsetzung, auch nur eine halbe, die eine vorige Bond-Geschichte weitererzählt und das ist wirklich erstaunenswert. Aber im Großen und Ganzen ist das ein sehenswerter Bond-Knaller, der jedem gefallen kann. Gute Nacht liebe Filmfreunde.
Hans schreibt am 30.11.08, 11:35
Ich kann zu dem Kommentar von TIM nur soviel sagen : ER HAT DEN NAGEL AUF DEN KOPF GETROFFEN.

Ich war auch total entäuscht, und muß sagen das auch die Achtion-Szenen mir viel zu scharf geschnitten waren. Sie wirkten teilweise wie zensiert.Ich sehne mich nach einem Bond-Film wie Goldfinger
Tim schreibt am 28.11.08, 14:38
Also bitte was war das denn?
Alles was ich an Bond gemocht habe ist verschwunden! Wo ist Q bzw. R Moneypenny, seine Gadgets, sein Humor, der Legendäre Spruche Bond James Bond?
Der Film ist interessant...ABER ein Bond-Film? Diese Bezeichnung verdient er nicht ich weiß das sollte es so weiter laufen werde ich mir keinen Bondfilm mehr ansehen. Welcher darsteller auch immer solange Bond Bond bleibt OK aber was hier passiert ist..eine Schande. Der Film ist einfach nur ein Stirb Langsam/Jason Bourne abklatsch!
Tobi schreibt am 25.12.08, 11:17
Der Bond ist gut, wenn ich ihn nicht in die Kategorie der Bond-Reihe einordne sondern selbstständig als einen Action-Film ansehe. Ich bin einfach ein durch und durch begeisterter Fan der Roger-Moore Filme, und was diese Filme bieten können kann Daniel Craig leider nicht im geringsten. Zudem, wie kurz ist der Film nur?
Mir gefiel ebenfalls die Story nicht wirklich. Aber in 100min kann wohl nicht mehr herübergebracht werden
Bernd schreibt am 24.11.08, 20:46
Mit Daniel Craig wird die Figur James Bond für klassische Bond-Fans zu Grabe getragen. Wohl keine andere Reihe hat so seinen eigenen Stil geprägt wie James Bond - und das über Jahrzehnte hinweg. Dieser völlige Richtungswechsel folgt dem allgemeinen Trend zu reinem Action-Kino mit den immer schneller werdenden Schnittwechsel. Action-Fans kommen hier wohl voll auf ihre Kosten. Hat Bond das wirklich nötig? Was wäre wohl aus dem Film geworden, wenn er nicht den Zusatz "Bond" tragen würde? Er würde wohl schnell in Vergessenheit geraten.
Action-Film 4 Punke, Bond-Film 0 Punkte, gibt im Schnitt 2 Punkte.
Jan schreibt am 20.02.10, 11:44
Was hier gedreht wurde hat leider Gottes rein garnichts mit Bond zu tun...
Zu keiner Sekunde kommt der gewohnte Bond-Flair auf und wo waren bitte Q und Moneypenny?! Bond ohne Gadgets geht garnicht! Genauso wo bleibt der ganze sarkasmus und stil? da kann man sich auch getrost n Triple X oder bourne reintun...
Wie viele hier schon erwähnt haben ist sind die Kameraeinstellungen in den Actionszenen viel zu hektisch und verwackelt. Schade. Ein Schlag ins Gesicht für jeden eingefleischten Bond Fan...
Noury83 schreibt am 17.12.08, 15:22
Ich hatte mich so auf den neuen Bond gefreut, nachdem ich echt besgeistert von Casino Royale war, das ich ihn natürlich im Kino schauen musste. Nun bin ich leider Gottes entäuscht worden vom neuen Abenteuer des 007. An Daniel Craig liegt es nicht, der macht seine Sache gewohnt gut. Was ich nicht gut fand und da muss ich den meisten Rezensionen hier recht geben sind die schnellen Schnitte und die Wackelkamera in den Actionsequenzen. Die haben das ganze Filmvergnügen zu nichte gemacht. Ich kam mir manchmal vor als wenn ich mir ein Werbeclip für irgendein Produkt anschaue. Man konnte teilweise die Eindrücke der Actionszenen vorm geistigen Auge garnicht so schnell verarbeiten wie sie da auf der Leinwand erschienen. Und was ich auch vermisst hab war der Witz von Bond, er hatte sonst immer einen locker sarkastischen oder charmanten Spruch auf Lager. Und wo war Q? Gerade die lustigen Erfindungen die Q immer vorführen tut haben mir gefehlt. Den Bösewicht fand ich auch nicht so gut wie den aus Casino Royale. Auch die Geschichte im vorigen James Bond Film war viel spannender und besser erzählt worden. Hätten sie wieder auf den Regisseur von Casino Royale zurückgegriffen, wäre aus diesem Film bestimmt was besseres geworden. So bleibt nur ein durschnittlicher Actionfilm zurück der rein garnichts mit dem typischen Bondflair zu tun hat.
Da kann man nur hoffen das der nächste Bond Film besser wird.
UBo schreibt am 17.11.08, 23:27
viel Action, wenig Story.
Bond als Typ ist gut. Die Storyline ist zusammenhanglos bis wirr. Die Endszene ist völlig allein ohne jeden logischen Bezug zur vorherigen Handlung.
Ich würde mir wieder mehr Handlung ala
Connery wünschen.
Reine Actionhelden gibt es genug.
Tom schreibt am 12.11.08, 12:51
Was Regisseur Marc Forster, oder besser gesagt, daß ganze Filmteam abliefern ist für Bond Fans eine reine Frechheit! Zu keiner Minute kommt so richtig Bond Feeling auf. Alles wirkt unprofessionell und ziemlich zäh zusammen geschnitten. Was die Actionszenen angeht, darüber muß man kein Wort verlieren, denn der schnelle Schnitt und diese nervtötende verwackelte Kameraoptik macht es unmöglich irgendwas an Action zu verfolgen! Solln sie bei ihren Bourne Filmen rumwackeln was sie mögen, aber bitte nicht hier! Es sollte eigentlich schon eine Warnung für Filme geben, auf denen steht - Vorsicht, verwackelt! Ich hör hier jetzt einfach auf, denn ansonsten muß ich mich noch weiter ärgern. Denn der mit Vorfreude erwartete Bond Abend wurde mir richtig versaut. Fazit: was bei Casino Royal richtig gemacht wurde, geht hier in guten 100 Minuten den Bach runter! Welch Schande! Der neue Bond ist mit diesen 3 Punkten noch gut bedient !

Filmbewertung: 3 / 10
Shakur schreibt am 11.11.08, 23:09
Joa der Film war sehr gut schön viel Action drin super film.
Stephan schreibt am 11.11.08, 21:49
Trinkt er aber doch!!! Ich fand die Fortsetzung echt gelungen! Soll Bond denn jetzt, wo er die Liebe seines Lebens auf so tragische Weise verloren hat, anfangen Barkeeper ob der Getränkezubereitung vollzusülzen?!! Der Film war genial!
Karsten schreibt am 09.05.09, 20:40
Dieser Film hält nicht das Niveau seiner Vorgänger. Die Story ist zu verwirrend, auch wenn die Action gewohnt prima ist - es fehlt die Selbstironie und der Esprit. Daher: Durchschnitt!!!
Martin schreibt am 08.11.08, 01:52
Die Kritik lässt leider keinen entsprechenden Film folgen. Ich war etwas enttäuscht von der Fortsetzung. James Bond ist in der neuen Auflage ein reiner Action-Trash geworden, ohne die gewohnte Agenten-Atmosphäre und irgendwie ist das einfach zu wenig!
Wenn Bond für einen guten Bond Martini trinken muss, dann sollte er das auch tun...
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