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Run, Fatboy, Run
Run, Fatboy, Run
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Regie
David Schwimmer
Drehbuch
Michael Ian Black, Simon Pegg
Produzenten
Sarah Curtis, Robert Jones
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 100 min Land Großbritannien Kinostart 03.04.2008 DVD-Start 26.09.2008 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Dennis Doyle arbeitet in einem Dessousgeschäft als Wachmann, wohnt bei einem dicklichen Inder in der Souterrainwohnung und hat vor fünf Jahren seine hochschwangere Freundin Libby vor dem Altar stehen lassen. Alles in allem kann der Londoner auf nicht sehr viel richtig stolz sein. Sein Sohn Jake liebt seinen Dad dennoch aufrichtig.
Als Libby einen neuen Freund hat, erwacht in Dennis ein neues Ehrgefühl. Whit läuft gern Marathon und ist scheinbar durch und durch perfekt. Um seine große Liebe dennoch noch von sich und seinen Qualitäten zu überzeugen, beschließt Dennis über seinen Schatten zu springen und ebenfalls den anstehenden London River-Run zu laufen. Und schon beginnt sie: die Aussicht auf ein neues Leben...
Schauspieler
Simon Pegg, Thandie Newton, Hank Azaria, Dylan Moran, Harish Patel, India de Beaufort, Matthew Fenton, Simon Day, Ruth Sheen, Tyrone Huggins, Nevan Finegan, Iddo Goldberg, Ameet Chana, Gabriel Fleary
Filmkritik von Thomas Ays
Der Englänger Simon Pegg ist am Erfolg von „Run, Fatboy, Run“ nicht ganz unschuldig. Er spielt in dieser sympathischen, englischen Komödie nicht nur die Hauptrolle, sondern schrieb auch am Drehbuch mit. Auch wenn man als leidgeplagter Zuschauer sonstiger englischer Komödien mit richtig schlimmen und derben Witzchen rechnete, wird man spätestens nach der ersten halben Stunde positiv überrascht. „Run, Fatboy, Run“ verzichtet auf viele Witze unterhalb der Gürtellinie und erzählt stets sympathisch seine „Gib nicht auf“-Geschichte. Zwar sitzen nicht alle Gags und man ahnt auch sehr schnell, wie die ganze Sache enden wird, insgesamt gesehen ist aus dieser britischen Komödie ein sehenswertes Stück Zelluloid geworden, das vor allem Fans von Simon Pegg sehen sollten. Er spielt seine Figur wunderbar komisch und das auch in den ernsten Momenten des Films – auch wenn man nicht so wirklich begreift, wie man ihn mit seiner Statur als „Fatboy“ bezeichnen kann.
David Schwimmer („Friends“) inszeniert seinen Streifen durchweg charismatisch und geht beinahe jedem Fettnäpfchen tapfer aus dem Weg. Wer hätte das gedacht?
"Run, Fatboy, Run" ist das Kinofilmdebüt für David Schwimmer, den viele Fans aus der beliebten Sitcom "Friends" kennen dürften.