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Speed Racer
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Regie
Larry & Andy Wachovski
Drehbuch
Larry & Andy Wachovski
Produzenten
Joel Silver, Larry & Andy Wachovski
Genre Action-Komödie FSK 12 Filmlänge 135 min Land USA Kinostart 08.05.2008 DVD-Start 07.11.2008 Blu-ray-Start 06.11.2008 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Seit er ein kleiner Junge war, begeistern die von Daddy angefertigten Racer-Cars den jungen Speed Racer. Er liebte es geradezu, mit seinem großen Bruder Rex, seinem Vorbild, auf der Rennstrecke davonzurasen. Doch eines Tages änderte sich das Leben der Familie: Rex kam bei einer Rallye ums Leben.
Heute ist es Speed Racer, der der Held der Rennstrecken ist. Seit seinem letzten, großen Sieg ist vor allem der cholerische Firmenchef Royalton hinter Speed her: Er will ihn unbedingt in seinem Rennstahl haben. Doch der junge Fahrer ist nicht bereit und will bei seinem Vater bleiben. Damit schaufelt er sich jedoch sein eigenes Grab, denn Royalton ist nicht gewillt, Speed Racer ohne das er bei ihm unter Vertrag steht, fahren zu lassen und schreckt auch nicht davor zurück, eine Million Dollar für denjenigen Fahrer auszusetzen, der Speed Racer aus dem Feld wirft – ein für alle Mal…
Schauspieler
Emile Hirsch, John Goodman, Susan Sarandon, Christina Ricci, Paulie Litt, Matthew Fox, Kick Gurry, Christian Oliver, Benno Fürmann, Scott Porter, Cosma Shiva Hagen, Ralph Herforth, Rain, Moritz Bleibtreu, Yu Nan, Richard Roundtree
Filmkritik von Thomas Ays
Wir erinnern uns: 1999 feierten die Wachowski-Brothers mit einem ganz speziellen Film ihren internationalen Durchbruch. „Matrix“ setzte nicht nur optisch neue Maßstäbe, sondern auch inszenatorisch. Mit diesem genialen Meilenstein der Filmgeschichte wurden die Brüder weltberühmt und wurden fortan von Fans überall auf dem Planeten geliebt. Nach „Matrix: Reloaded“, „Matrix Revolutions“ und dem sensationellen „V wie Vendetta“ legen die Wachowski-Brothers nun mit „Speed Racer“ nach – und wollten offenbar wieder neu Maßstäbe setzen.
Für einen ist dieser Streifen bestimmt anstrengend: Für unser Auge. Schrill und bunt präsentieren die beiden Filmemacher ihren Highspeed-Streifen und fordern uns, genau aufzupassen. Fest steht: Um bei diesem Film mitzukommen, muss man 100%ig bei der Sache sein – es ist Essig mit Pinkelpause während des Films, liebe Damen!
Optisch und inszenatorisch ist „Speed Racer“ wieder erste Sahne: So etwas gab es bestimmt noch nie. Der Film entstand komplett am Computer, was erneut beweist, das die Wachowski’s wahre Künstler sind. Sie berauschen mit ihren schrillen Farben und ausgefeilten Szenen ihre Zuschauer.
Auch an der Schauspielerfront stehen großen Namen: Emile Hirsch hat das perfekte Charisma und John Goodman ist der tolle Daddy im Rennstall. Neben diesen beiden Schauspielern ist eine wunderschöne und erneut beeindruckende Christina Ricci zu sehen. Auch toll: Matthew Fox als Racer X. Viele deutsche Stars sind ebenfalls dabei: Von Benno Führmann, über Moritz Bleibtreu bis hin zu Cosma Shiva Hagen ist alles vertreten. Nur Susan Sarandon scheint mit ihrer Rolle der liebenden Mutter etwas unterfordert zu sein.
Die Effekte an „Speed Racer“ sind wahrlich atemberaubend. Farbige Rennstrecken, flotte Flitzer, heiße Szenen. Hier krachts, hier rauchts. Und auch wenn nicht alle Szenen durchweg gelungen sind, so ist der Gesamteindruck doch mehr als überzeugend. „Speed Racer“ ist ein absolut grandioser Highspeed-Streifen geworden, den nur die Wachowski-Brothers so umsetzen konnten. Dieser Film ist kreativ und originell geworden, der jedoch unbedingt die große Leinwand braucht - auf dem heimischen Fernseher (und sei er auch noch so groß) wirkt der Film garantiert weitaus weniger.
„Speed Racer“: 2008 kommt schrilles 60er Jahre Kino auf die großen Leinwände. Für Fans der Wachowski-Brothers und jene, die gern außergewöhnlich inszeniertes Kino lieben: „Speed Racer“ ist ein besonders gelungenes Kunstwerk!
"Speed Racer" basiert auf einer japanischen TV-Serie aus den 60er Jahren. 
