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Untraceable
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Regie
Gregory Hoblit
Drehbuch
Mark Brinker
Produzenten
Gary Lucchesi, Steven Pearl, Tom Rosenberg
Genre Psycho-Thriller FSK 16 Filmlänge 101 min Land USA Kinostart 03.04.2008 DVD-Start 09.04.2009 Blu-ray-Start 09.04.2009 Verleih Universal Pictures |
Story
Jennifer Marsh ist FBI-Spezialistin. Ihre Aufgabe ist es gegen die Online-Kriminalität anzukämpfen und möglichst viele Halunken, die sich im www herumtreiben, zu fassen. Als sie eines Tages den anonymen Hinweis auf eine Website mit der Domain www.killwithme.com erhält, kann sie dort zunächst nichts Schlimmes erkennen. Wenige Tage später geschieht jedoch das Unfassbare: Es erscheint ein Video in dem ein Mann zu sehen ist, der gefesselt ist und irgendeine chemische Substanz eingeflößt bekommt. Im „Newsticker“ auf der Website wird prophezeit: Je mehr Klicks die Seite hat, desto schneller und qualvoller wird der Mann sterben. Und tatsächlich strömen die User schon bald in Scharen auf die Homepage und erkennen ihre Mitschuld an diesem Verbrechen nicht...
Schauspieler
Diane Lane, Colin Hanks, Billy Burke, Joseph Cross, Mary Beth Hurt, Tim De Zarn, Daniel Liu
Filmkritik von Kathrin Lang
„Untraceable“, ein weiterer Film der die Gefahren, die im World Wide Web lauern, genauer unter die Lupe nimmt. Prinzip: „Ein Opfer wird in eine lebensgefährliche und ausweglose Situation gebracht, dabei gefilmt und das Video zeitgleich online gestellt. Je mehr Klicks die Website hat, desto schneller und grausamer stirbt das Opfer. Selbstverständlich ist die Useranzahl der Website enorm, keiner scheint sich mitschuldig für den Tod des fremden Menschen zu fühlen.“ Ist unsere Gesellschaft wirklich so schlimm und so derart sensationsgierig? Vielleicht schon und genau dies führt uns „Untraceable“ eindrucksvoll vor Augen. Die Grundidee und weite Teile der Umsetzung sind dabei auch gut gelungen und verstehen es den Zuschauer in seinem Kinosessel zu unterhalten. Das ein oder andere Manko weist der Psycho-Thriller made in Hollywood jedoch auf. Zum einen wird hier mit einem sehr umfassenden Internetfachschargong hantiert: IP, Live-Stream, Server […]. Für die jüngere Generation wohl kaum kein Problem - selbst wenn auch dieser der ein oder andere Begriff, der hier fällt, chinesisch vorkommen wird. Je älter das Publikum jedoch wird, desto unverständlicher wird durch die Vielzahl der fremden Wörter auch der Film. Und zum anderen stiehlt sich die Story von „Untraceable“ selbst die Show, indem sich der Täter dem Zuschauer viel zu schnell zu erkennen gibt. Leider fällt der Spannungsbogen dadurch immer wieder ab und der Zuschauer scheint nicht mehr richtig an den Film gefesselt zu sein. Zwar wird es zum Schluss hin noch einmal richtig spannend, doch weite Strecken davor zieht sich eine leise, aber dennoch vernehmliche Langeweile durch den Kinosaal. Hinzu kommt noch das ein oder andere genretypische Klischee und fertig ist ein leider nur durchschnittlicher Psychothriller, den man sich zwar durchaus ansehen kann, bei dem es aber auch nicht weiter schlimm ist, wenn man dies nicht getan hat. „Untraceable“: Guter Durchschnitt, mehr nicht.

