Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Black Rain
|
Regie
Ridley Scott
Drehbuch
Craig Bolotin, Warren Lewis
Produzenten
Stanley R. Jaffe, Sherry Lansing
Genre Action FSK 16 Filmlänge 119 min Land USA Kinostart 14.12.1989 DVD-Start 07.09.2000 Blu-ray-Start 06.10.2007 Verleih Paramount Pictures |
Story
Nick Conklin ist ein Bulle in New York. Kein Polizist, ein Bulle! Feingefühl und Völkerverständigung sind nicht so sein Ding und er haut lieber drauf, bevor er Fragen stellt. Das kommt bei seinen Kollegen nicht immer gut an, was dazu führt, dass man ihn ständig bei Bestechungsverfahren zu allererst befragt.
Nun hat Conklin jedoch eine ziemlich einfache Aufgabe zu erledigen: er soll Sato, einen japanischen Gangster zurück in dessen Heimat überführen. Statt japanischer Cops nehmen ihn jedoch Mafia-Komplizen in Empfang. Zu blöd! Statt sich herauszuhalten, mischt er mitten in Osaka kräftig mit, um "seinen" Sato wieder einzufangen...
Schauspieler
Michael Douglas, Andy Garcia, Ken Takakura, Kate Capshaw, Yusaka Matsuda, Shigeru Kôyama, John Spencer, Guts Ishimatsu, Yûya Uchida, Tomisaburo Wakayama, Miyuki Ono, Luis Guzmán, John Costelloe, Stephen Root, Richard Riehle, Bruce Katzman
Filmkritik von Thomas Ays
Es gibt sie, die Filme, die in ihre Zeit gehören. „Black Rain“ ist ein solcher Film. Ende der 80er Jahre kam dieser Streifen in die Kinos und passt perfekt zu „Stirb langsam“, „Rambo“ oder „Lethal Weapon“. Dabei hat dieser von Ridley Scott inszenierte Streifen etwas, was anderen fehlt: Michael Douglas. Dieser Umstand ist jedoch nicht unbedingt positiv zu verstehen. Douglas ist so cool, dass man sich während des Films ernsthaft fragt, wie der Arme noch laufen kann, bei soviel geballter Männlichkeit. Es ist zeitweise fast nicht auszuhalten, mit welcher Arroganz und selbstherrlichem Spiel Douglas in seiner Rolle agiert. Offenbar war das von Scott gewünscht – anders ist diese Performance nicht zu erklären. An Douglas’ Seite ist ein ebenso unausstehlicher Andy Garcia als Kollege Vincent zu sehen.
Der Umstand, dass man beide Hauptdarsteller nicht unbedingt ernst nehmen kann, und die Tatsache, dass dieser End-80er-Jahre-Film die Jahre einfach nicht überstanden hat, macht ihn zwar nicht durchweg schlecht, „Black Rain“ schafft es aber auch nicht, sich aus der Masse sonderlich hervorzutun, auch wenn das hartgesottene Ridley-Scott-Fans vielleicht anders sehen wollen.
