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Cry-Baby
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Regie
John Waters
Drehbuch
John Waters
Produzent
Rachel Talalay
Genre Musical FSK 12 Filmlänge 85 min Land USA Kinostart 28.06.1990 DVD-Start 24.11.2005 Blu-ray-Start 21.07.2011 Verleih United International Pictures |
Story
1954, Maryland: Cry-Baby ist mit seiner Gang, den Drapes total angesagt und rockt die Buden jedes Straßenfestes. Ihm gegenüber stehen die spießigen Squares, die alles daran setzen, Cry-Baby zu schaden. Doch der lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und scheint seinen Kontrahenten immer einen Schritt voraus zu sein. Dumm nur, dass Cry-Babys Schwarm Allison zu Squares gehört und sich Cry-Baby wirklich in sie verknallt zu haben scheint. Es scheint so, als sei das der wunde Punkt des coolen Typen. Wenn man ihn über die Liebe mal nicht dran bekommt…
Schauspieler
Johnny Depp, Amy Locane, Susan Tyrrell, Polly Bergen, Iggy Pop, Ricki Lake, Traci Lords, Kim McGuire, Darren E. Burrows, Stephen Mailer, Kim Webb, Alan J. Wendl, Troy Donahue, Mink Stole, Joe Dallesandro
Filmkritik von Thomas Ays
Bevor Regisseur John Waters sein Musical „Cry-Baby“ auf die Leinwände zauberte, brachte er mit „Hairspray“ einen ähnlichen Film in die Kinos, der ebenfalls vom Publikum sehr gut angenommen wurde. Wie „Hairspray“ wurde auch „Cry-Baby“ nach dem Filmstart zu einem Musical umfunktioniert und am Broadway gespielt.
Im Vorfeld galt es nun einen Hauptdarsteller zu finden, der in die Rolle des Cry-Baby passen würde. Angeblich seien Namen, wie Tom Cruise, Robert Downey Jr. und Jim Carrey im Gespräch gewesen, bevor Johnny Depp die Rolle bekam. Gerüchten zufolge habe Waters für 30 Dollar Teenie-Magazine gekauft, auf denen immer Johnny Depps Gesicht prangte, der mit „21 Jump Street“ gerade massive Erfolge feierte. Die Wahl fiel also nicht sehr schwer.
Sehr witzig inszenierte der Regisseur sein Musical und auch alle Nebenrollen wurden perfekt besetzt. Die Geschichte ist zwar manchmal etwas arg abgedreht, dennoch kann dieser 90er Jahre Streifen die Atmosphäre der 50er Jahre wunderbar einfangen. Man fühlt sich immer wieder an „Grease“ mit John Travolta und Olivia Newton-John erinnert. Wer Johnny Depp liebt und sich als ein Fan von Musicals bezeichnet, kommt somit an „Cry-Baby“ nicht vorbei.
Im Gegensatz zu "Sweeney Todd" (2007) singt Johnny Depp in "Cry-Baby" nicht selbst und ließ sich von James Intveld musikalisch vertreten.