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Blue Steel
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Regie
Kathryn Bigelow
Drehbuch
Kathryn Bigelow, Eric Red
Produzenten
Edward R. Pressman, Oliver Stone
Genre Action-Thriller FSK 16 Filmlänge 97 min Land USA Kinostart 26.04.1990 DVD-Start 03.09.2003 Verleih Concorde Film |
Story
Schon als kleines Mädchen wollte Megan Turner, Tochter eines Schlägers und einer ängstlichen Mutter, Polizistin werden. Zu der Zeit, in der sie es endlich kann, ist der Beruf alles andere als beliebt. Dennoch entscheidet sie sich für Gummiknüppel und Dienstwaffe, um die Welt vor dem Abschaum der Menschheit zu beschützen.
Megan ist noch keine 24 Stunden im Dienst, da schießt sie auch schon ihr gesamtes Magazin in einen Ladendieb, der mit einer Kanone bewaffnet einen Supermarkt überfallen wollte. Dummerweise wird die Waffe, mit der er den Kassierer bedroht hat, nicht gefunden und Megan steht ziemlich blöd da.
Kurze Zeit später, Turner ist suspendiert, wird ein Zivilist mit einer Kanone erschossen, auf deren Hülsen ihr Name eingraviert wurde. Zufall oder doch Berechnung? Es dauert nicht lange und Megan findet sich mitten in einem echten Albtraum wieder, der nicht enden will...
Schauspieler
Jamie Lee Curtis, Ron Silver, Clancy Brown, Elizabeth Peña, Louise Fletcher, Philip Bosco, Kevin Dunn, Richard Jenkins, Markus Flannagan, Mary Mara, Mike Starr, Skipp Lynch, Mike Hodge, Chris Walker, Tom Sizemore, David Ilku
Filmkritik von Thomas Ays
Sie ist selbst eine toughe Frau und setzt auch gern schnittige Actionfilme in Szene, auf deren Regiestuhl normalerweise männliche Kollegen Platz nehmen: Kathryn Bigelow ist die Frau für das harte Genre. So hat sie sich in Hollywood einen Namen gemacht. 1989 ergab sich die Chance, dass gleich zwei starke Frauen zusammenarbeiten konnten. Kathryn Bigelow gemeinsam mit Jamie Lee Curtis – da ist allein die Nennung der Namen schon ein Gedicht. Tatsächlich erweist sich diese Zusammenarbeit als äußerst erfolgreich und Curtis schafft es auch in diesem Genre eindrucksvoll zu spielen. An ihrer Seite glänzt Ron Silver als psychotischer Eugene Hunt mit einer subtilen Darstellung.
Auch die Inszenierung von „Blue Steel“ ist aussagekräftig und überzeugend. Wenn Megan Turner durch neblig-blaue Dunstschwaden wandert, ist das schon eine richtig coole Sache. Am Ende dieses Action-Thrillers übertreibt es Bigelow jedoch und reißt ein, was sie sich zuvor mühsam aufbaute. Wäre am Ende weniger Hollywood in den Streifen eingeflossen, hätte es „Blue Steel“ ein durchweg sehenswerter Thriller werden können.
Hollywood-Schauspieler Tom Sizemore gibt in Kathryn Bigelows "Blue Steel" sein Filmdebüt.