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Paris, Texas
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Regie
Wim Wenders
Drehbuch
Sam Shepard
Produzenten
Anatole Dauman, Don Guest
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 139 min Land Deutschland, Frankreich Kinostart 25.10.1984 DVD-Start 21.04.2006 Verleih Tobis Film |
Story
Die Welt hielt Travis Henderson für tot. Nun, vier Jahre später, taucht er plötzlich in der texanischen Wüste nahe der mexikanischen Grenze wieder auf. Stumm und scheinbar ohne Erinnerung. Er schläft nicht, isst nicht. Man kann seinen Bruder Walt ausfindig machen, der ihn abholt. Walt und seine Frau Anna haben Travis‘ Sohn Hunter bei sich aufgenommen, denn auch Travis‘ Frau Jane ist spurlos verschwunden. Walt nimmt Travis bei sich auf und er und Hunter kommen sich näher. Gemeinsam beschließen sie Jane zu finden und machen sich auf den Weg nach Texas…
Schauspieler
Harry Dean Stanton, Nastassja Kinski, Hunter Carson, Dean Stockwell, Aurore Clément, Bernhard Wicki, John Lurie
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Paris, Texas“ gehört zu den kommerziell erfolgreichsten Projekten des deutschen Filmemachers Wim Wenders. Ein Film, der gleich mehre Genres in sich vereint. Erzählt wird eine Liebesgeschichte genauso wie eine Vater-Sohn-Beziehung. Eingebettet ist das Ganze in ein Roadmovie. Wenders setzte bei der Umsetzung des Drehbuches von Sam Shepard ganz auf eine eindringliche aber dennoch ruhige Bildersprache. Lange Einstellungen und karge Dialoge lassen den grandiosen Bildern viel Raum, um ihre ganze Wirkung zu entfalten. Zusammen mit einer wundervoll stimmigen Musik sind sie der stille Star des Films. Der Filmemacher fängt den Zuschauer, der bereit ist sich auf diese Art der Erzählweise einzulassen, damit bald gänzlich ein und lässt ihn gespannt die Reise von Travis mitverfolgen. Erst nach und nach enthüllt sich die ganze Tragik der Liebesgeschichte zwischen ihm und Jane. Wim Wenders bringt seinen Film auf den Punkt, erzählt seine melancholische Geschichte atmosphärisch dicht ohne abzuschweifen. Mit einem Hauch von Hoffnung über allem. Dank einer wunderbar spielenden Darstellerriege geht einem „Paris, Texas“ unter die Haut und wirkt noch lange nach.
Wissenswertes
Wim Wenders feierte mit "Paris, Texas" einen großen internationalen Erfolg. Der Film erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Deutschen Filmpreis in Silber und die Goldene Palme von Cannes.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester ausländischer Film
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