Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Wir verstehen uns wunderbar
Désaccord parfait
|
Regie
Antoine de Caunes
Drehbuch
Antoine de Caunes, Jeanne le Guillou
Produzenten
Pierre Kubel, Marie-Castille Mention-Schaar
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 92 min Land Frankreich Kinostart 03.01.2008 Verleih Movienet |
Story
Vor vielen Jahren, irgendwann in den 70ern, hatten Regisseur Louis Ruinard und die bildhübsche Alice jede Menge Erfolg im Showgeschäft. Das Publikum und auch die Presse waren begeistert von dem Glamour-Ehepaar und lobten ihre Arbeit bis in den Himmel. Doch irgendwann hatte Alice genug von diesem Leben und verschwand nach England, wo sie fortan am Theater tätig war. Jetzt, 30 Jahre später, treffen die beiden in London wieder aufeinander – das allerdings alles andere als friedlich, gibt es doch noch so einige Dinge, die zwischen den beiden stehen und die niemals geklärt wurden…
Schauspieler
Charlotte Rampling, Jean Rochefort, Isabelle Nanty, Ian Richardson, James Thiérrée, Simon Kunz, Raymond Bouchard, Charles Dance
Filmkritik von Kathrin Lang
Über jedes Land, ganz besonders innerhalb von Europa, kursieren die wildesten Vorurteile. Angefangen bei den abstrusen Essgewohnheiten, bis hin zu den kleine, aber feine Macken die angeblich ein jeder Landesbewohner mit sich trägt. „Wir verstehen uns wunderbar“ hat es sich zur Aufgabe gemacht die gängigen Stereotypen der Engländer und Franzosen herauszufischen und uns diese in einer lockerlustigen Komödie zu präsentieren – was ihm größtenteils auch ganz hervorragend gelingt. Bereits innerhalb der ersten Minuten wird eine ganze Palette an gelungenen Gags abgefeuert, die ihr Publikum hervorragend zu unterhalten wissen. Dieses Niveau kann sich auch eine ganze Weile halten, fällt dann jedoch gegen Mitte des Filmes steil ab. Plötzlich erscheint es, als ob die Luft raus wäre, alle Ideen verpulvert. Kennt man jedoch das Ende des Filmes, dann weiß man, dass während diesem Mittelteil nur Schwung geholt wurde, um es zum Schluss noch einmal so richtig krachen lassen zu können. Nähert man sich dem Ende von „Wir verstehen uns wunderbar“, dann werden die Szenen von mal zu mal absurder und warten mit abstrusen, aber herrlichkomischen Dialogen und Situationen auf, die das Kinovergnügen beim Publikum schnell wieder aufleben lassen. Dies tröstet zwar nicht gänzlich über die vorherigen Längen hinweg, macht aber so einiges wieder wett. Alles in allem wurde mit "Wir verstehen uns wunderbar" ein gelungener Film produziert, der besonders bei den Independentliebhabern auf große Zustimmung stoßen wird, der bestimmt aber auch den ein oder anderen „Mainstreamer“ auf seine Seite ziehen können wird.

