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Narc
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Regie
Joe Carnahan
Drehbuch
Joe Carnahan
Produzenten
Diane Nabatoff, Ray Liotta, Michelle Grace
Genre Action-Thriller FSK 16 Filmlänge 101 min Land USA Verleih Splendid |
Story
Nick Tallis ist von seinem Polizeidienst befreit, aber nach eineinhalb Jahren wird er reaktiviert weil ein neuer Fall die Behörden zum Handeln zwingt. Ein verdeckter Ermittler, wie er früher einer war, wurde ermordet und die Kreise in denen der ermordete Polizist sich bewegte, decken sich mit denen von Tallis, in seiner Dienstzeit früher. Er soll helfen den Fall aufzudecken. An seiner Seite hat er den labilen aber sehr guten Cop Henry Oak. Zusammen sollen sie den Fall lösen, der alles von ihnen abverlangt.
Schauspieler
Ray Liotta, Jason Patric, Chi McBride, Busta Rhymes, Anne Openshaw, Richard Chevolleau, John Ortiz, Thomas Patrice
Filmkritik von Kathrin Lang
Herzlich willkommen bei der x-ten Folge von „Guter Cop, böser Cop?“. Wieder einmal wird mit „Narc“ die Frage behandelt, ob Polizisten wirklich immer auf der richtigen Seite stehen oder ob sie nicht manchmal auch die Seiten wechseln und damit selbst zum Gejagten werden. Sonderlich neu ist der Einfall von „Narc“ also nicht, weshalb es der Actionthriller auch nicht schafft den Spannungsbogen bis zum Schluss aufrecht zu halten. Viel zu früh wird klar welches Spiel hier gespielt wird und der Zuschauer beginnt sich zu langweilen. Die Inszenierung dieses Streifens ist dem Regisseur und Drehbuchautor Joe Carnahan jedoch überaus gut gelungen. In Windeseile baut sich hier eine prickelnde Atmosphäre auf, die ganz wunderbar zu der erzählten Story passt und die schnell auf den Zuschauer überspringt. Auch die Schauspieler erledigen einen guten Job und retten „Narc“ letztendlich vor dem Schlimmsten. Schade, aber hätte man das Drehbuch ein wenig einfallsreicher gestaltet und obendrein auf den ein oder anderen unnötigen Dialog verzichtet, hätte aus „Narc“ ein durchaus sehenswerter Film seines Genres werden können. So jedoch muss er sich mit dem Prädikat „Guter Durchschnitt“ zufrieden geben.
