Monsters

Filmplakat Monsters
Regie Gareth Edwards  Drehbuch Gareth Edwards  Produzenten Allan Niblo, James Richardson 
Genre Drama  FSK 12  Filmlänge 94 min
Land Großbritannien  Kinostart 09.12.2010  DVD-Start 20.05.2011  Verleih Capelight

Story

Kaum ist die Suche der Menschen nach außerirdischem Leben von Erfolg gekrönt, entwickelt sich das Ganze zur Katastrophe. Das Raumschiff der NASA mit den Proben der fremden Spezies stürzte vor sechs Jahren über Südamerika ab und infizierte einen ganzen Landstrich. Plötzlich bevölkern krakenähnliche Riesenwesen die Gegend. Amerika reagiert auf die Bedrohung mit dem Bau einer riesigen Mauer, die die infizierte Zone vom Rest des Kontinents abtrennt. Bis zur endgültigen Versiegelung der Grenze sind es noch drei Tage, als die Tochter von Andrew Kaulders reichem Chef in Südamerika bei einem Monsterangriff verletzt wird. Andrew bekommt den Auftrag Samantha sicher nach Hause in die Staaten zu bringen und zunächst läuft die Reise auch wie geplant. Doch dann kommen sie nicht auf die letzte Fähre und es bleibt nur die gefährliche Reise durch die infizierte Zone der Monster, um auf die sichere Seite der Mauer zu gelangen.

Schauspieler

Monsters Whitney Able, Scoot McNairy

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Monsters Wer sich von Gareth Edwards Langfilmdebüt einen action- und spannungsgeladenen Alienkracher versprochen hatte wird von „Monsters“ eventuell enttäuscht sein. Der Film des Engländers ist mehr Drama und Roadmovie denn außerirdisches Sci-Fi-Abenteuer. In einer für das geringen Budget exzellenten Optik erzählt der Regisseur eine vergleichsweise ruhige Geschichte, in der es mehr darum geht aufzuzeigen, wie wir mit Fremdem umgehen und wie sich die Natur und das Leben dennoch einen Weg zum Überleben sucht. Mit eindrücklichen Bildern untermauert der Speziallist für visuelle Effekte seine These, dass der Mensch alles, was er nicht kennt, zunächst einmal umbringen will. Dabei fungieren die krakenähnlichen Monster als relativ unsichtbare Bedrohung. Dass, was zu sehen ist, beeindruckt dann jedoch durch coole Effekte. Letztlich heißt die Kernfrage: Wildnis gegen Zivilisation. Im Zentrum der Geschichte entspinnt sich zudem zwischen Andrew und Samantha noch eine zarte Liebesgeschichte, die vom guten Spiel der beiden Hauptdarsteller lebt.

„Monsters“ ist ein Film, den man auf sich wirken lassen muss und der einige Interpretationen eröffnet. Zwar hat die Handlung in der ersten Filmstunde kleinere Längen, die unwirklich-entrückte Erzählatmosphäre nimmt einen dennoch für die Geschichte ein.

Wissenswertes

Monsters "Monsters" ist das Kinodebüt von Gareth Edwards, der auch das Drehbuch schrieb.

Bei den British Independent Film Awards gewann "Monsters" 2010 in drei Kategorien, unter anderem erhielt Gareth Edwards die Auszeichnung für die beste Regie.



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2.8 / 5  (13 votes)

Kommentare

Mathias schreibt am 28.12.10, 23:02
Mich hat dieser Film voll und ganz in seinen Bann gezogen.
Sicherlich werden die von diesem Film enttäuscht sein, die einen actiongeladenen Horrorstreifen erwartet haben. Was es mit dem Filmtitel auf sich hat, wird nämlich erst zum Schluss klar... Man muss sich auf den Film, seine Erzählweise und die grandiosen Aufnahmen einlassen. Für mich ein kleines LowBudget Meisterwerk. 5 von 5...
Jackie schreibt am 27.04.11, 11:12
Das Geld kann man sich sparen, eine einzige Müllproduktion...kann District9 nicht das Wasser reichen.
Schteve schreibt am 13.12.10, 23:24
daddy111 da muss ich dir mal VOLL zustimmen!! Was war das denn, ich sag nur einer der schlechtesten Filme die ich je gesehen habe!!
Monsters^^ LOL
daddy111 schreibt am 13.12.10, 18:45
Absolut schrott der film habe noch nie so einen mist gesehen und ich habe sehr viele monster filme gesehen aber der war der schlechteste den ich gesehen habe.
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