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Ben X
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Regie
Nic Balthazar
Drehbuch
Nic Balthazar
Produzenten
Burny Bos, Peter Bouckaert, Erwin Provoost, Michiel de Rooij, Sabine Veenendaal
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 90 min Land Belgien Kinostart 08.05.2008 Verleih Kinowelt |
Story
Für Ben ist das Online- Computerspiel „Archlord“ sein Ein und Alles. Hier kann er ein Held sein, Kämpfe gewinnen und die Frau seiner Träume für sich gewinnen. In der realen Welt ist Ben den brutalen Schikanen seiner Mitschüler ausgesetzt, denn er ist anders. Verschlossen und nicht in der Lage einen normalen Kontakt zu seiner Umwelt herzustellen, bietet er das perfekte Ziel für Mobbing-Attacken. Die Situation spitzt sich immer weiter zu, bis er beschließt seinem Leben ein Ende zu setzen. Doch dann taucht seine Online-Prinzessin Scarlite plötzlich auch in Bens realer Welt auf und verändert alles.
Schauspieler
Greg Timmermans, Laura Verlinden, Marijke Pinoy, Pol Goossen, Titus De Voogdt, Maarten Claeyssens
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Ben X“ ist ein mutiges und ambitioniertes Regiedebüt des Belgiers Nic Balthazar geworden. In einer in sich stimmigen Mischung aus Computerspiel-Sequenzen, realer Welt und Bens Wahrnehmung schafft er es die Entwicklungsstörung Autismus zu veranschaulichen. Zugleich benutzt der Filmemacher Bens Andersartigkeit als Symbol für generelles Anderssein und thematisiert die brutale Ausgrenzung solcher Menschen in der Schule und im Leben. Die Hilflosigkeit der Aufsichtspersonen fängt Balthazar dabei ebenso ein, wie Bens konsequentes Abtauchen in den Game-Kosmos, der ihm alle Möglichkeiten bietet. Damit wird „Ben X“ gleichzeitig auch zur Metapher für die Unfähigkeit soziale Kontakte im hier und jetzt zu knüpfen. „Ben X“ – ein rasanter Trip, der einen ansaugt, einsaugt und nach dem Ende nicht so schnell wieder loslässt.
Wissenswertes
"Ben X" ist das Regiedebüt des belgischen Schriftstellers Nic Balthazar, der damit sein eigenes Jugendbuch "Nichts war alles, was er sagte" verfilmt hat.
Unter anderem wurde der Film mit folgenden Preisen ausgezeichnet:
Montreal World Film Festival 2007: "Grand Prix of the Americas", "Public Award", "Ecumenical Prize"
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