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Unknown
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Regie
Simon Brand
Drehbuch
Matthew Waynee
Produzenten
Rick Lashbrook, John S. Schwartz, Darby Parker
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 82 min Land USA, 2006 DVD-Start 22.03.2007 Verleih Ascot Elite |
Story
Fünf Männer wachen eines Tages in einem völlig abgeriegelten Lagerhaus auf, ohne zu wissen, wer sie sind oder wie sie hierher kommen. Die Fakten sind jedoch nicht zu übersehen. Zwei sind gefesselt, einer angeschossen und alle offenbar in Schlägereien verwickelt gewesen. Nach und nach wachen sie alle auf, doch niemand weiß, was hier geschehen ist. Schnell ist jedoch klar, dass hier wohl irgendein krummes Ding ablief. Nur: Wer gehört zu wem?
Offenbar handelt sich hierbei um eine Doppelentführung. Wer jedoch Opfer, wer Täter ist, wissen sie alle nicht. Verwirrende Flashbacks, ein ominöser Zeitungsartikel, ein mysteriöser Anruf und ein toter Wachmann scheinen langsam aber sicher etwas Licht ins Dunkel zu bringen…
Schauspieler
Jim Caviezel, Greg Kinnear, Jeremy Sisto, Joe Pantoliano, Barry Pepper, Bridget Moynahan, Peter Stormare, Chris Mulkey, Clayne Crawford, Kevin Chapman, Mark Boone jr., Wilmer Calderon, David Selby
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseur Simon Brand schafft es, seine Zuschauer in seinem Debütfilm genauso ahnungslos in die Handlung zu werfen, wie die fünf Typen in dem gezeigten Lagerhaus. Und auch wenn irgendwann völlig klar ist, wer die Bösen und wer die Guten sind, tut das dem Filmvergnügen keinen Abbruch. Mitraten und sich oft enttäuschen lassen lautet hier die Devise, die gut, wenn auch nicht vollkommen logisch funktioniert. Dafür scheint das Drehbuch von Matthew Waynees erstem Skript für einen Langfilm nicht gründlich genug ausgearbeitet worden zu sein.
Neben der (fast) undurchsichtigen Handlung sind hier glaubhaft agierende Schauspieler zu sehen: Jim Caviezel, Greg Kinnear und Barry Pepper verwirren ihre Zuschauer genauso überzeugend, wie es die Inszenierung vermag. Hätte man der Crew hinter „Unknown“ noch ein Jahr mehr Zeit gegeben, sich gründlich vorzubereiten, hätte es ein echter Hingucker werden können.
Wissenswertes
Eine winzige Randnotiz: Sowohl Jim Caviezel, als auch Peter Stormare sind in "Unknown" zu sehen. Caviezel spielte Jesus Christus in "Die Passion Christi" 2004, während Stormare in "Constantine" 2005 den Teufel persönlich gab.
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Kommentare
Noury83 schreibt am 15.03.09, 20:38
Am Anfang hofft man wirklich einen guten Film zusehen, was man ab spätestens der Hälfte aber vergessen kann. Ab da an wird es einfach nur noch langweilig und man sehnt sich das Ende herbei. Das Rätselraten in der Geschichte wer der Gute und wer der Böse ist, hat man schon in weitaus besseren Filmen spannender gesehen. Und zum Ende hin will Unknown noch mit einem überraschenden Ende punkten, was auch nicht mehr viel bringt bei der verworrenen Story. Einmal anschauen reicht.
mark schreibt am 01.04.09, 10:45
Cool, tiefgründig, clever, spannend - leider nur bis da, wo aufgeklärt wird, wer wer ist, dann flacht er irgendwie ein bisschen ab! Obwohl man sich auch hier nicht täuschen darf, denn die Inszenierung ist verwirrend wie genial und man wird sogar zum Ende hin noch von Überraschungen gepackt! Unbedingt sehen und sich "Unkown" mitreißen lassen! Klasse! Gute Nacht liebe Filmfreunde!

