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Guncrazy - Junge Killer
Guncrazy
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Regie
Tamra Davis
Drehbuch
Matthew Bright
Produzenten
Diane Firestone, Zane W. Levitt
Genre Thriller FSK 18 Filmlänge 92 min Land USA, 1992 DVD-Start 02.12.2004 Verleih e-m-s GmbH |
Story
Anita Minteer ist 16 Jahre alt und hat es in der Schule nicht gerade leicht. Ihre Mutter hat sie verlassen, mit ihrem "Stiefvater" lebt sie in einem Wohnwagen, was ihr ständig Anfeindungen einbringen. Weil sie geliebt werden will, schläft sie mit jedem Typen in ihrer Klasse, der sie nur lange genug darum bittet. Sie merkt nicht, dass sie nur benutzt und anschließend weggeworfen wird. Als sie durch ein Schulprojekt, in dem sie einen Brieffreund suchen muss, den Häftling Howard kennenlernt, ändert sich das Leben des Mädchens von Grund auf. Wieder will sie doch nur geliebt werden - und geht dafür buchstäblich über Leichen...
Schauspieler
Drew Barrymore, Robert Greenberg, Rodney Harvey, Jeremy Davies, Dan Eisenstein, Joe Dallesandro, Willow Tipton, James LeGros, Ione Skye, James Oseland, Thomas E. Weyer, Billy Drago, Tom Smith-Alden, James Wheaton, Gerald Lynn Walker, Ida Lee, Lawrence Steven Meyers, Herb Weld, Lee Mary Weilnau, Michael Ironside, Dick Warlock
Filmkritik von Thomas Ays
Regisseurin Tamra Davis, die später Filme, wie "Billy Madison - Ein Chaot zum Verlieben", "Mittendrin und voll dabei" oder "Not a Girl" ablieferte, inszenierte mit "Guncrazy - Junge Killer" ihren ersten Film. Das Drehbuch stammt von Matthew Bright, der zuvor zu lediglich zwei Filmen die Vorlagen lieferte. Gemeinsam stemmten die beiden einen Film, der vor Klischees nur so strotzt und so derart nervt, dass man müde wird den 92 Minuten zu folgen. Alles entwickelt sich genau so wie man das zu Anfang ahnt und auch die Figuren gehen einem als Zuschauer nicht sonderlich nahe. Alles ist derart stereotyp, dass man der Handlung kaum folgen will. Die Qualität des Films trägt ebenfalls nicht dazu bei, dass man sich in die Geschichte ziehen lassen will, die sich alles andere als originell entwickelt.
Drew Barrymore liefert in der Hauptrolle solide Leistungen ab, alle anderen Schauspieler bleiben blass. James LeGros als Howard beispielsweise hat man gleich nach dem Ende des Films wieder vergessen, derart oberflächlich agiert er. So verhält es sich im Übrigen auch mit allen anderen Mimen.
„Guncrazy - Junge Killer“ soll ein besonderer und wichtiger Film sein. Geworden ist er eher anstrengend, belanglos und absolut vorhersehbar.
"Guncrazy - Junge Killer" wurde in nur 23 Tagen gedreht. 

