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Liebe in jeder Beziehung
The Object of My Affection
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Regie
Nicholas Hytner
Drehbuch
Wendy Wasserstein
Produzent
Laurence Mark
Genre Komödie (Gay) FSK 6 Filmlänge 111 min Land USA Kinostart 03.09.1998 DVD-Start 29.01.2004 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Es ist wirklich nicht gerade George Hansons Woche! Freund und Wohnung auf einmal weg. Und dann trennt sich sein Lebensgefährte noch nicht einmal persönlich von ihm. Eine George völlig unbekannte Frau überbringt die schlechte Nachricht. Die Unbekannte ist Nina Borowski und sie bietet George aus Mitleid auch gleich bei sich ein Zimmer an. Und so gründen die beiden, eher etwas unfreiwillig, eine Wohngemeinschaft. Für Nina hat das den Vorteil, dass sie einem möglichen Zusammenleben mit ihrem Freund Vince entkommt. Bereits nach kurzer Zeit stellt sich jedoch heraus, dass Nina und George so etwas wie Seelenverwandte sind. Die beide werden ein Herz und eine Seele. Doch dann wird Nina von Vince schwanger. Sie beschließt, dass Kind lieber mit George aufzuziehen und so nehmen die Schwierigkeiten ihren Lauf. Besonders problematisch wird es, als Nina merkt, dass sie für George mehr empfindet als nur Freundschaft. Denn George ist definitiv schwul und zu allem Unglück gerade wieder frisch verliebt. Und dann wäre da ja auch noch Vince, der unbedingt seine Vaterrolle übernehmen möchte.
Schauspieler
Jennifer Aniston, Paul Rudd, John Pankow, Alan Alda, Tim Daly, Steve Zahn, Nigel Hawthorne, Lena Cardwell, Natalie B. Kikkenborg, Lauren Pratt, Hayden Panettiere, Lauren Chen, Liam Aiken, Allison Janney
Filmkritik von Melanie Frommholz
Ein Roman von Stephen McCauley bildete die Vorlage für die Drehbuchautorin Wendy Wasserstein, die daraus die Handlung für „Liebe in jeder Beziehung“ schuf. Es ist eine amüsante und kurzweiliege Geschichte, die in ihrer Umsetzung von Regisseur Nicholas Hytner ganz auf den „Friends“-Star Jennifer Aniston zugeschnitten wurde. Zusammen mit Co-Star Paul Rudd trägt sie sicher die sympathische und romantische Geschichte. Gekonnt wurden hier peinliche Auswüchse umschifft und auch für den Schluss wurde nicht auf ein konventionelles Happy-End gesetzt. Hier wurde dankenswerterweise nicht versucht das konservative Publikum glücklich zu machen. Egal ob nun „Hetero“ oder „Homo“: jeder darf hier auf seine Weise lieben. Diese liberale und ungekünstelte rübergebrachte Botschaft ist es, die den Film aus der Masse vergleichbarer Filme heraushebt. „Liebe in jeder Beziehung“ erfindet die romantische Komödie sicherlich nicht neu, erobert das Herz der Zuschauer aber mit viel sympathischem Witz, der nicht auf Häme und „Fremdschäm-Momente“ setzt.
