Schwarzes Kommando

Dark Command

Filmplakat Schwarzes Kommando
Regie Raoul Walsh  Drehbuch Grover Jones, Lionel Houser, F. Hugh Herbert, Jan Fortune  Produzent Sol C. Siegel 
Genre Western  FSK 16  Filmlänge 89 min
Land USA  Kinostart 31.08.1951  DVD-Start 11.05.2007  Verleih Kinowelt

Story

Kansas im Jahr 1859 – es ist die Zeit des Bürgerkriegs. Der Texaner Bob Seton zieht mit seinem Kompagnon, der Zahnarzt ist, durch die Lande. Während der schlagkräftige Seton Schlägereien provoziert, in denen er seinen Kontrahenten die Zähne einschlägt, repariert sein Freund diese hinterher wieder – eine lukrative Art und Weise, zu Geld zu kommen. Dann landen die beiden im kleinen Städtchen Lawrence, wo dringend ein neuer Marshall gesucht wird. Ein Job für Bob Seton, wie dieser findet. Doch auch Will Cantrell, Lehrer und Anwalt von Lawrence, bewirbt sich um die Stelle zum Marshall. Mit flammenden Reden gelingt es dem Fremden Seton, das Volk zu überzeugen – er wird zum neuen Marshall gewählt und verliebt sich zudem in Cantrells Angebetete Marie.
Cantrell fühlt sich als großer Verlierer und scharrt heimlich eine Bande von Banditen um sich, die fortan das Land terrorisiert. Bob Seton organisiert den Widerstand und gerät zwischen die Fronten, als der Bruder von Marie einen Mann erschießt und vor Gericht kommt…

Schauspieler

Schwarzes Kommando John Wayne, Claire Trevor, Walter Pidgeon, Roy Rogers, George 'Gabby' Hayes, Porter Hall, Marjorie Main

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 2 von 5 Ms Schwarzes Kommando „Schwarzes Kommando“ ist einer der frühen Western des jungen John Wayne, der hier in einer Paraderolle zu sehen ist. So kennen und lieben die Fans John Wayne: ein gutmütiger Schelm, der, mit einer verantwortungsvollen Rolle versehen, zum Rächer der Entrechteten und Schwachen wird. Doch selbst für eingefleischte Western- und John Wayne-Liebhaber ist „Schwarzes Kommando“ zu vorhersehbar, zu stereotyp und vor allem zu langweilig geworden. Regisseur Raoul Walsh will es einfach nicht gelingen, einen verbindlichen Spannungsbogen aufzubauen, der den Zuschauer bei der Stange halten würde. Trotz zweifelsohne gut gemachter Action-Szenen und einer ordentlichen Prise Humor, überwiegen bei diesem frühen Western leider die langweiligen und nichts sagenden Sequenzen.
Neben einem nicht restlos überzeugenden John Wayne ist es vor allem die schlechte Synchronisation, die nicht eben zur Qualität dieses Westerns beiträgt. Insgesamt gesehen hat „Schwarzes Kommando“ die Zeit nicht überdauert – hier bekommt man einen sehr angestaubten und veralteten Western präsentiert, der in seiner Vorhersehbarkeit und Schwarz-Weiß-Malerei kaum noch zu überbieten ist.

Auszeichnungen

Schwarzes Kommando
OSCAR-Nominierungen

Beste Ausstattung - Schwarz / Weiß, Beste Musik (Original Score)



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