Babylon A.D.

Filmplakat Babylon A.D.
Regie Mathieu Kassovitz  Drehbuch Eric Besnard, Maurice G. Dantec  Produzenten Alain Goldman, Mathieu Kassovitz,  
Genre Science-Fiction-Thriller  FSK 16  Filmlänge 101 min
Land USA, Frankreich  Kinostart 11.09.2008  DVD-Start 14.04.2009  Verleih Concorde Film

Story

Der kampferprobte Söldner Toorop ist des Kämpfens und des Lebens müde. Irgendwo im grauen und verarmten Russland der Zukunft sitzt er fest, bis er einen Auftrag von Mafia-Boss Gorsky erhält, den er nur widerwillig übernimmt. Er soll das Mädchen Aurora aus einem Kloster nach New York bringen. Auf dem gefährlichen Weg dorthin entwickelt Toorop entgegen seiner Prinzipien Zuneigung zu dem Mädchen. Doch auch merkt er schnell, dass mit Aurora irgendetwas nicht stimmt…

Schauspieler

Babylon A.D. Vin Diesel, Michelle Yeoh, Mélanie Thierry, Gérard Depardieu, Charlotte Rampling, Lambert Wilson, Mark Strong, Joel Kirby, Souleymane Dicko, Radek Bruna

Filmkritik von Sascha Koch

Sascha vergibt 2 von 5 Ms Babylon A.D. Lange ist Vin Diesels Weg vom Haudrauf-Actionstar zum Charakterdarsteller, der noch längst nicht abgeschlossen ist und es wahrscheinlich auch nie sein wird. Mit „Babylon A.D.“ kommt Diesel seinem Ziel nichtsdestotrotz ein Stückchen näher und präsentiert uns hier ein kleines aber feines Stück Schauspielkunst, die angesichts des sonst recht schlechten Filmes auch bitter nötig ist.
Gerüchten über mehr als 70 Minuten weg geschnittenen Filmmaterials möchte man nach diesen 101 (In den USA sogar nur 90) Minuten nur allzu gerne glauben. „Babylon A.D.“ ist zu kurz, zu schnell, zu wirr und verliert sich irgendwo auf der Strecke zwischen Wirklichkeit und Absurdität. Auch die klischeehafte Gegenüberstellung des zukünftigen Russlands mit den USA ist überaus fragwürdig.

Der Trailer verspricht einen coolen aber auch tiefgründigen Actionstreifen – was man jedoch geboten bekommt ist ein tristes und klischeehaftes Wirrwarr, welches versucht tiefgründig zu sein, im selben Atemzug aber wieder total oberflächlich ist. Ein recht ordentlicher Vin Diesel kann da auch nichts mehr retten, zumal einen das Ende des Films sowieso ratlos zurücklässt. Warum „Babylon A.D.“ an den Kinokassen floppte, lässt sich leicht beantworten, weil weite Teile des Films schlicht und ergreifend ein Flopp sind.

Wissenswertes

Babylon A.D. Maurice G. Dantec schrieb 2002 die Vorlage „Babylons Babies“. Der Zukunftsroman galt bisher als unverfilmbar.



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