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Der Hals der Giraffe
Le Cou de la girafe
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Regie
Safy Nebbou
Drehbuch
Safy Nebbou, Danièle Thompson
Produzent
Charles Gassot
Genre Drama FSK 14 Filmlänge 87 min Land Frankreich, Belgien Kinostart 17.08.2006 Verleih Schwarz-Weiss |
Story
Mathilde ist zwar erst neun, doch wenn sie sich etwas in den Kopf gesetzt hat, dann lässt sie sich davon nicht so schnell abbringen. So manches Mal gerät sie mit ihrer Mutter Hélène wegen schlechter Noten aneinander. Eines Nachts verlässt Mathilde heimlich die Pariser Wohnung entführt ihren Großvater Paul aus dem Altersheim und macht sich mit ihm zusammen auf die Suche nach der verschollenen Großmutter Madeleine. Madeleine hatte Paul und Hélène verlassen, als diese 10 Jahre alt war und war seither verschollen. Doch Mathilde glaubt ganz genau zu wissen, wo Madeleine sich befindet, denn sie hat an Mathilde geschrieben.
Schauspieler
Sandrine Bonnaire, Louisa Pili, Claude Rich, Darry Cowl, Philippe Leroy, Maurice Chevit, Monique Melinand, Marie Mergey, Geneviève Rey-Penchenant, Paul Pavel, Françoise Jamet
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Der Hals der Giraffe“ ist ein wehmütiger Film, der mit einer tollen Bildersprache und glaubwürdigen Darstellern punktet. Regisseur und Drehbuchautor erzählt hier die Geschichte einer Familie und ihrer Fehler. Eine Geschichte über verletzen Gefühle, unausgesprochene Diskussionen und die Möglichkeit wieder etwasgut zu machen. Bei aller Schwermut, die man nun vermuten könnte, gelingt es dem Filmemacher jedoch auch der Handlung eine charmante Leichtigkeit zu geben, die den Zuschauer immer wieder lächeln lässt. Ein wunderbarer kleiner französischer Film, den man nicht verpassen sollte.
2004 wurde der Film beim Internationalen Filmfestival von Kairo lobend erwähnt. 