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Stahlgewitter
Back to Bataan
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Regie
Edward Dmytryk
Drehbuch
Ben Barzman, Richard H. Landau
Genre Kriegs-Drama FSK 12 Filmlänge 84 min Land USA, 1945 DVD-Start 11.05.2007 Verleih Kinowelt |
Story
Zweiter Weltkrieg, Bataan 1945: Die Insel Bataan, Hauptstützpunkt der Amerikaner, steht kurz davor zu fallen. Die Japaner erweisen sich als hartnäckig und setzen den Amerikanern schwer zu. Marineoffizier Oberst Madden erhält den Auftrag, den Widerstand auf der Insel zu organisieren und dem Feind schwere Wunden zuzufügen. Vor Ort gelingt es ihm sogleich, den philippinischen Hauptmann Bonifacio aus des Feindes Händen zu befreien und gesund zu pflegen. Gemeinsam mit ihm könnte ein Widerstand sinnvoll und erfolgreich sein...
Schauspieler
John Wayne, Anthony Quinn, Beulah Bondi, Fely Franquelli, Richard Loo, Lawrence Tierney, Philip Ahn, Leonard Strong, Paul Fix
Filmkritik von Thomas Ays
Trotzdem Regisseur Edward Dmytryk (OSCAR-Nominierung für „Im Kreuzfeuer“ 1947) eine gelungene Inszenierung vorlegt, scheitert auch „Stahlgewitter“ an vielen verschiedenen, heute schlicht und ergreifend nicht mehr zeitgemäßen Maßstäben. Propaganda-Filme gab es während und nach dem Zweiten Weltkrieg zuhauf und auch heute noch schaffen es die Amerikaner nicht immer, differenziert zu arbeiten, wenn es um den Krieg geht. Damals, 1945 und mitten in diesem schrecklichen Zweiten Weltkrieg setzte man seitens der Regierung auf diese Propagandafilme, die meist mit Haudegen John Wayne in der Hauptrolle besetzt wurden. Der ist in der Rolle des Marineoffiziers Oberst Madden zugegeben gar nicht schlecht und überzeugt mit Charisma und Ausdruck und rettet so einen Großteil des Films. Auch die „Actionsequenzen“, wenn man sie denn so nennen will, sind einwandfrei gefilmt und die meisten sogar ohne Body-Double gedreht worden.
„Stahlgewitter“ ist vor allem für Studenten, die über die Filme der damaligen Zeit schreiben, zu empfehlen. Man sieht auch anhand dieses Beispiels sehr schön, wie sich die Inhalte, gerade was solche Filme angeht, verändert haben und auf was es damals wirklich ankam. Wenn der „gute Amerikaner“ genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort erscheint und die passende Musik gespielt wird, will man heute nur noch abschalten. Damals war es die Intension, möglichst viele junge Männer dazu zu bringen für ihr Land zu kämpfen – und zu sterben.
Das Drehbuch zu "Stahlgewitter" wurde noch während der Dreharbeiten weitergeschrieben und immer anhand der aktuellen Ereignisse auf den neusten Stand gebracht.