Anna Christie

Filmplakat Anna Christie
Regie Jacques Feyder  Drehbuch Frances Marion, Walter Hasenclever, Frank Reicher  Produzent Clarence Brown 
Genre Drama  FSK Filmlänge 82 min
Land USA, Deutschland  Kinostart 27.03.1931  Verleih Warner Home Video

Story

Einst ließ der Seemann Chris Christofferson seine Tochter nach dem Tod seiner Frau bei Verwandten zurück. Nun, 15 Jahre später, kommt ihn Anna besuchen. Sie scheint ein nettes Mädel geworden zu sein. Doch Anna ist es schlecht ergangen. Das weiß ihr Vater jedoch nicht. Als sich der Seemann Matt in sie verliebt, kann sie ihr Glück kaum fassen. Doch das junge Glück wird von Annas dunkler Vergangenheit überschattet.

Schauspieler

Anna Christie Greta Garbo, Theo Shall, Hans Junkermann, Salka Steuermann-Viertel

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Anna Christie Auch als der Ton die Filmindustrie längst revolutioniert hatte, drehte die in Schweden geborene Greta Garbo unbeeindruckt stumm weiter. Erst 1930 wagte sie mit „Anna Christie“ ihre erste Sprachrolle. Ein Sprung, der sich lohnte, zeigte „die Garbo“ doch wie leidenschaftlich sie auch mit Ton spielen kann. Spätere Garbo-Filme wie „Mata Hari“ oder „Anna Karenina“ wären als Stummfilm sicherlich nur halb so erfolgreich geworden. Die Geschichte von „Anna Christie“ orientiert sich in der Umsetzung sehr an der Theatervorlage von Eugene O'Neill und lebt ganz vom Spiel seiner Darsteller. Neben Greta Garbo glänzen Hans Junkermann als ihr Vater und Theo Shall als ihr Geliebter. „Anna Christie“ – ein wichtiger Meilenstein in der Karriere der Garbo und daher sicherlich insbesondere für ihre Fans ein Muss!

Wissenswertes

Anna Christie "Anna Christie" ist der erste Tonfilm von Greta Garbo.

Wie zu der Zeit üblich gab es eine Filmversion für den amerikanischen Markt mit amerikanischen Darstellern und eine Filmversion für den deutschen Markt mit deutschen Darstellern. Bewertet wurde hier die deutsche Filmversion. Der amerikanische Kinostart war am 03.04.1930.

Auszeichnungen

OSCAR-Nominierungen

Beste Regie, Beste Schauspielerin (Greta Garbo), Beste Kamera



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