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Panic Air - Der Tod fliegt mit
Nowhere to Land
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Regie
Armand Mastroianni
Drehbuch
Matt Dorff
Produzent
Randy Sutter
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 88 min Land USA, Australien, 2000 DVD-Start 21.10.2010 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Claire und ihr Mann hatten wunderbare Flitterwochen in Sydney, Australien. Doch jetzt geht es wieder zurück in die Heimat nach Los Angels. Hätte das frisch verliebte Pärchen geahnt, dass der kommende Flug der längste ihres Leben werden wird, wären sie wohl nicht in die Maschine eingestiegen. Doch jetzt ist es zu spät, denn ungeahnt „fliegt der Tod bereits mit“: Claires krankhaft eifersüchtiger Ex-Freund hat eine Bombe im Passagierraum installiert und diese droht bald hochzugehen. Als die Nachricht der Bombendrohung die Bordbesatzung erreicht, reagiert diese jedoch sofort. Während die noch unerfahrene Co-Pilotin Kim das Steuer übernimmt, schreitet Flugkapitän John Prescott auf zu großen Taten: Er muss die richtigen Drähte durchtrennen, die Bombe entschärfen. Wird die Zeit mit ihm sein?
Schauspieler
Jack Wagner, Christine Elise, James Sikking, Mark Lee, Rachael Blake, Helen Thomson, Damian Pike, Laurie Foel, Ernie Hudson, Rodney Power, Dane Carson, Holly Brisley
Filmkritik von Kathrin Lang
In den USA nur als Fernsehfilm ausgestrahlt, gelingt dem Thriller „Panic Air - Der Tod fliegt mit“ nach über zehn Jahren nun bei uns zu Lande der Sprung auf DVD. Die eigentlich verquere Tatsache, dass erst ein ganzes Jahrzehnt verstreichen musste, bis es der amerikanisch-australische Thriller bis nach Europa geschafft hat, ist dabei weniger verwunderlich als die Tatsache, dass es ihm überhaupt gelang. An „Panic Air - Der Tod fliegt mit“ stimmt nur wenig. Neben einer grottigen Synchronisation und einer Geschichte, deren Überraschungseffekte gegen Null tendieren, sind es vor allem die Dialoge und einzelnen Teile der Handlungskette, die kaum alberner hätten sein können. Immer wieder schweift der Thriller weit ab von etwaigen Realitäten und taucht ein in eine Phantasiewelt, in der plötzlich alles möglicht ist. Schnell findet man sich während „Panic Air - Der Tod fliegt mit“ in einer nur all zu konstruierten Filmwelt wieder, in der alles genau so passiert, wie es sich ein verwirrter Drehbuchschreiber einst ausgedacht hat. Der Verlust – oder das von vorneherein nicht Vorhandensein – jeglichen Realitätssinns, gepaart mit einer Ernsthaftigkeit, die ins Staunen versetzt, macht „Panic Air - Der Tod fliegt mit“ zu einem der absurdesten Filme, die seit langem „straight“ auf die DVD wandern durften.
