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Tod eines Keilers
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Regie
Urs Egger
Drehbuch
Nils-Morten Osburg
Produzenten
Thomas Hroch, Karin Koch
Genre Krimi FSK 16 Filmlänge 89 min Land Deutschland, Schweiz Verleih Kinowelt |
Story
Eigentlich hatte Gottfried Binder, Angestellter in der pathologischen Abteilung der Universitätsklinik Zürich, damit gerechnet seinen Lungenkrebs überwunden zu haben. Kaum versucht er sein normales Leben wieder aufzunehmen, muss er jedoch schmerzlich feststellen, dass er nur noch wenige Monate zu leben hat. Diese ohnehin schon schwere Situation wird durch seinen Chef, der arroganter und selbstgefälliger nicht sein könnte und jede Chance nutzt um seine Angestellten zu schikanieren, weiter verschlimmert. Mordgelüste keimen in Gottfried auf – was hat er schon zu verlieren? In ein paar Monaten schon wird er ohnehin nicht mehr am „Spiel des Lebens“ teilhaben…
Schauspieler
Joachim Król, Friedrich von Thun, Stefan Kurt, Lale Yavas
Filmkritik von Kathrin Lang
Etwas lahm kommt die Kriminalgeschichte von „Tod eines Keilers“ daher. Erwartet hatte man spannende und überraschende Wendungen, bekommen hat man eine vorhersehbare Geschichte, die nicht einmal versucht diese Schwäche zu verstecken. Ganz offenkundig wird hier präsentiert, dass es nicht um den großen Spannungsbogen geht. Viel mehr sollte hier wohl eine knifflige Charakterstudie entstehen, doch auch diesem Anspruch wird der deutsche Film leider nicht vollends gerecht. Zwar ist die Hauptfigur, die von Jochim Krol gespielt wird, nicht schlecht ausgearbeitet, doch ihr fehlt eindeutig der Pfiff – ob dies bereits im Drehbuch so vorgesehen war oder schlicht an der schauspielerischen Umsetzung Krols liegt, lässt sich nicht klar bestimmen. Möglich wäre, wenn man das Gesamtgerüst von „Tod eines Keilers“ betrachtet, ganz klar beides. Schade, aus dieser Idee hätte eindeutig mehr werden können als nur guter Durchschnitt.
Dieser Film basiert auf Felix Mettlers Erfolgsroman „Der Keiler“.
