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Die Ikone - Hollywoods Darling
Introducing Dorothy Dandridge
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Regie
Martha Coolidge
Drehbuch
Shonda Rhimes, Scott Abbott
Produzent
Larry Y. Albucher
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 111 min Land USA, 1999 DVD-Start 10.02.2011 Verleih 3L Filmverleih |
Story
Dorothy Dandridge ist jung, schön und talentiert. Und schwarz. Im Amerika der 50er Jahre nicht unbedingt die besten Voraussetzungen um ein Star zu werden. Doch genau ein solcher will Dorothy sein. Ehrgeizig verfolgt sie ihr Ziel. Als Nachtclubsängerin und Entertainerin bezaubert sie das Publikum und als der große Regisseur Otto Preminger ihr seine Chance gibt greift sie mit beiden Händen zu. Sie wird seine „Carmen Jones“ und wird für diese Rolle als erste farbige Schauspielerin für einen OSCAR als Beste Hauptdarstellerin nominiert. Doch die Rassentrennung interessiert keine Preise oder Auszeichnungen. Immer wieder muss Dorothy feststellen, dass die Zeit noch nicht überall in Amerika reif ist für einen schwarzen Superstar, auch wenn ihr bei ihren Auftritten die Herzen zufliegen und sie noch einige erfolgreiche Filme dreht. Privat gleicht ihr Leben einer Achterbahnfahrt. Auf der Suche nach Glück und Geborgenheit gerät Dorothy an die falschen Männer und erkennt erst spät, wer ihr wohl gesonnen ist und nicht nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht.
Schauspieler
Halle Berry, Brent Spiner, Klaus Maria Brandauer, Obba Babatundé, Loretta Devine, Cynda Williams, LaTanya Richardson, Tamara Taylor, William Atherton, D.B. Sweeney, Sharon Brown
Filmkritik von Melanie Frommholz
Dorothy Dandridge war die erste große schwarze Schauspielerin in Hollywood und ebnete für viele ihr nachfolgenden Kolleginnen den Weg. Kolleginnen wie Halle Barry, die die Ikone mit Feuer und Leidenschaft in den Höhen wie den Tiefen glaubwürdig verkörpert. Sie arbeitet die verletzliche Seite der Künstlerin ebenso deutlich heraus, wie ihren harten Kern und ihren Willen erfolgreich zu sein. „Die Ikone – Hollywoods Darling“ ist im Übrigen ein solides Biopic geworden, das in der klassischen Form der Rückblenden erzählt wird und die wichtigsten Stationen des Werdegangs der Dandridge erzählt. Dabei macht die Handlung zuweilen einige Sprünge. Dennoch bekommt man einen guten Eindruck von einem Leben, das geprägt war von einer ungestillten Sehnsucht, aber auch von Misshandlung und Rückschlägen. Regisseurin Martha Coolidge verlässt sich sehr auf ihren Star im Mittelpunkt des Geschehens. Neben ihr sind es Klaus Maria Brandauer als Regisseur Otto Preminger und Brent Spiner als Agent Earl Mills, die im Gedächtnis bleiben. Dennoch ist es Halle Barrys Strahlkraft, die dieses Biopic erst sehenswert macht.
1954 wurde Dandridge in der Kategorie Beste Hauptdarstellerin für einen OSCAR nominiert, in der Halle Barry ihn schließlich als erste farbige Hauptdarstellerin in Empfang nehmen durfte - Welche Ironie des Schicksals.
Dorothy Dandridge starb am 8. September 1965 an einer Medikamenten-Überdosis. Auch wenn ein Selbstmord nicht einwandfrei belegt ist, ist es doch die wahrscheinlichste Erklärung.
Wissenswertes
Der Film lief auch unter den Titeln "Die Geschichte der Dorothy Dandridge" und "Rising Star".
Die TV-Produktion für den Sender HBO gewann 5 Emmys, darunter Halle Barry den für die Beste Hauptdarstellerin in einem TV-Film, und war weitere 6 Mal nominiert. Den TV Golden Globe gewann Halle Barry ebenfalls. Eine Nominierung bei den Globes erhielt Klaus Maria Brandauer für die beste Nebenrolle in einem TV-Film.
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