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Reine Geschmacksache
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Regie
Ingo Rasper
Drehbuch
Tom Streuber, Ingo Rasper
Produzenten
Kristine Knudsen, Boris Michalski
Genre Komödie (Gay) FSK 6 Filmlänge 109 min Land Deutschland Kinostart 09.08.2007 DVD-Start 14.02.2008 Verleih Filmlichter |
Story
Karsten hat gerade sein Abitur bestanden und plant nun mit zwei Freundinnen für ein paar Wochen nach Spanien zu fliegen. Als die drei Jugendlichen von Karstens Vater Wolfi zum Flughafen gefahren werden, eröffnet dieser jedoch, dass er auf die Hilfe seines Sohnes in den kommenden Wochen angewiesen ist und ihn deshalb nicht in den Urlaub fliegen lassen kann. Das Entsetzten über diese Botschaft ist groß, doch Karsten hat keine Chance den Fängen seines Vaters zu entkommen: Wolfi hat seinen Führerschein verloren, was für einen Handelsvertreter, der täglich mehrere Kunden anfahren muss, fatal ist. Also muss Sohnemann als Chauffeur herhalten und bald auch als vertrauenswürdiger Kollege, der bei den Verkaufsgesprächen mit seinem jugendlichen Charme für steigende Verkaufszahlen sorgen soll. Natürlich ist Karsten nicht sonderlich begeistert, hat er sich seine wohlverdienten Ferien doch etwas anders vorgestellt. Als er jedoch den gutaussehenden und witzigen Steven, der konkurrierende Kollege seines Vaters, kennenlernt, beginnt die ganze Sache langsam für ihn spannend zu werden…
Schauspieler
Edgar Selge, Florian Bartholomäi, Roman Knižka, Franziska Walser, Traute Hoess, Jessica Schwarz
Filmkritik von Kathrin Lang
Pluspunkte kann „Reine Geschmacksache“ gleich mehrere sammeln. Nicht nur, dass die Darsteller allesamt wunderbar in ihre Rollen passen und somit ein absolut harmonisches Schauspiel abliefern, auch das Drehbuch und dessen Inszenierung sind hervorragend gelungen und sorgen zusätzlich für jede Menge Freude im Zuschauersaal. „Reine Geschmacksache“ hat auch seine ganz besonders hervorstechenden Höhepunkte, die zumeist im Bereich ‚Humor‘ angesiedelt sind – nicht selten schafft es dieser seinen Zuschauer schallend zum Lachen zu bringen, was zusätzlich für gute Stimmung sorgt. Zwar ist die Story gegen Ende hin nicht mehr sonderlich einfallsreich und damit einhergehend auch nicht mehr sonderlich spannend, aber diesen Anspruch will die Komödie auch sicherlich nicht für sich erheben. Hier steht die lockere und unkomplizierte Unterhaltung, gepaart mit feinen gesellschaftskritischen Ansätzen im Vordergrund. Daumen hoch für Ingo Rapsers „Reine Geschmachsache“ - so macht der deutsche Film Spaß!
