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Schindlers Liste
Schindlers List
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Regie
Steven Spielberg
Drehbuch
Steven Zaillian
Produzenten
Steven Spielberg, Gerald R. Molen, Branko Lustig
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 187 min Land USA Kinostart 03.03.1994 DVD-Start 21.10.2004 Verleih United International Pictures |
Story
Erzählt wird die wahre Geschichte des NSDAP-Mitgliedes Oskar Schindler. 1939 folgt Schindler der deutschen Wehrmacht ins besetzte Polen, um dort als Kriegsgewinner sein Glück zu machen. In Krakau übernimmt der windige Geschäftsmann eine Emailfabrik und steigt durch seine ausgezeichneten Kontakte zum Schwarzmarkt und den dortigen militärischen Befehlshabers schnell in eine einflussreiche Position auf. Schindler beschäftigt in seiner Fabrik überwiegend jüdische Zwangsarbeiter, da sie billige Arbeitskräfte sind und er so seinen Gewinn maximieren kann. Doch schon bald kann er die Augen vor dem Elend dieser Menschen nicht mehr verschließen. Oskar Schindler beginnt gezielt Juden für seinen Betrieb frei zu kaufen, um sie vor der Deportation in Konzentrationslager zu bewahren. Am Ende soll er durch seinen mutigen Einsatz über 1.000 Juden vor den Holocaust retten.
Schauspieler
Liam Neeson, Ben Kingsley, Ralph Fiennes, Caroline Goodall, Jonathan Sagalle, Embeth Davidtz, Martin Semmelrogge, Malgoscha Gebel, Shmuel Levy, Mark Ivanir, Béatrice Macola, Andrzej Seweryn, Friedrich von Thun, Krzysztof Luft, Harry Nehring, Norbert Weisser
Filmkritik von Melanie Frommholz
Den Namen Steven Spielberg verbindet man landläufig mit Hollywood und mit großem Popcorn-Kino. Er ist der Unterhaltungskönig der Traumfabrik. Doch der amerikanische Filmemacher versteht sich auch auf die Verfilmung ernster Themen, besonders dann, wenn sie ihm am Herzen liegen, wie die Geschichte des Holocaust mit seinem dunklen, unvorstellbaren Schrecken und seiner menschenverachtenden Grausamkeit. Die wahre Geschichte des Oskar Schindler steht stellvertretend für viele mutige Taten von Menschen, die in der NS-Zeit Juden vor den Konzentrationslagern bewahrten und doch ist sie nicht nur „irgendeine“ Geschichte. Oskar Schindler rettete nicht nur einer enorm großen Zahl von Menschen das Leben, sondern er gehörten eigentlich zu jenen Unternehmern, die von den jüdischen Zwangsarbeitern profitierten. Doch seine Zivilcourage und seine Mitmenschlichkeit ließen ihn schließlich sein eigenes Leben für diese Menschen wagen. Solche Storys liebt das Kino. Sie sind der Stoff für große Dramen. Steven Spielberg hat das erkannt und auch die Wirkung, die ein solcher Film haben würde. Dank ihm wurde er eine Bastion gegen das Vergessen der Schrecken der NS-Zeit.
Steven Zaillian schrieb das beeindruckende Drehbuch für diese besondere Geschichte. Er bereitete die wahre Geschichte Oscar Schindlers eindrücklich auf und schildert aber auch das Leben in Ghetto und die unmenschlichen Zustände in den Lagern. Steven Spielberg inszenierte Zaillians Buch mutig und mit dem richtigen Fingerspitzengefühl. Er findet immer wieder bedrückende, markante Bilder. Die unheimliche Ruhe des Erzählstils trägt dabei genauso wesentlich zu der Eindrücklichkeit des Films bei wie eine stimmige musikalische Untermalung. Die gezeigten Ereignisse brennen sich ins Gedächtnis gerade auch weil es persönliche Schicksale sind, von dem hier erzählt wird. Auch wenn Steven Spielberg gerade am Schluss doch wieder in die Hollywood-Kiste mit den großen Gesten und Szenen greift, ist „Schindlers Liste“ kein Film geworden, der mit oberflächlichen Effekten blenden will, sondern dessen beinah schon dokumentarischer Stil tief bewegt. In der Hauptrolle trägt Liam Neeson den Film über weite Strecken hervorragend, aber auch Ben Kingsley und insbesondere Ralph Fiennes sind großartig.
Letztlich greifen bei „Schindlers Liste“ all die kleinen Rädchen vor und hinter der Kamera stimmig ineinander und machen aus dem Film erstklassiges, zeitloses Dramakino mit einer eindringlichen Botschaft: So etwas wie der Holocaust darf sich nie wiederholen!
Wissenswertes
Oskar Schindler lebte von 1908 bis 1974. Der deutsche Unternehmer rettete 1200 bei ihm angestellten, jüdischen Zwangsarbeiter das Leben, in dem er sie vor der Einlieferung in die Vernichtungslager des Nationalsozialismus bewahrte.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Schauspieler - Drama (Liam Neeson), Bester Nebendarsteller (Ralph Fiennes), Beste Musik
Gewonnene Golden Globes
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bestes Drehbuch
OSCAR-Nominierungen
Bester Hauptdarsteller (Liam Neeson), Bester Nebendarsteller (Ralph Fiennes), Beste Maske, Beste Kostüme, Bester Ton
Gewonnene OSCARs
Bester Film, Beste Regie, Beste Ausstattung, Bestes Drehbuch (Adaption), Beste Musik, Beste Kamera, Bester Schnitt
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Kommentare
mark schreibt am 31.03.09, 13:23
Perfekt gemachtes Drama! Respekt! Gute Nacht liebe Filmfreunde!!
Klint Ostwald schreibt am 27.06.10, 11:42
Ein genialer Film.
Liams Nesson ist genial als Oskar Schindler, aber Ralph Fiennes ist als Armon Göth ebenfalls Spitzenklasse. Durch die Schwarz-Weiß Kamera fühlt man sich wie in die 30-er zurückversetzt.
Zudem kommt Spielberg´s geniale Regie
Fazit: Ein Meisterwerk das man kennen solte
Ipek schreibt am 23.05.07, 17:11
der film ist sooo richtig hammer
thomas schreibt am 20.08.07, 16:33
wir ham den in der schule gesehen echt geil.
Andree Geissler schreibt am 15.05.07, 10:28
Action: **
Spannung: *****
Effekte: **
Humor:
Story: *****
Musik: *****
Gesamt: 1,2
Hans wurst schreibt am 12.12.07, 14:03
der film ist echt gut wir haben ihn in der schule gesehen und ich fan ihn echt toll und emotional lebe grüsse an die 1o H ( wenn ich reschtschreibfehler hab sorry die tastatur spielt etwas verrückt:(:(
cathy schreibt am 01.06.09, 22:40
Der Film war echt super!
Aber leider müssen wir jetzt so nen Arbeitsplan machen... Naja, kann ma nix machen...
Aber der Film war echt gut... Nur wars echt trauig wenn man denkt, das das REALITÄT war!
