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The Fighters
Never Back Down
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Regie
Jeff Wadlow
Drehbuch
Chris Hauty
Produzenten
Craig Baumgarten, David Zelon
Genre Action FSK 16 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 14.08.2008 DVD-Start 14.01.2009 Blu-ray-Start 12.01.2009 Verleih Concorde Film |
Story
Jake Tyler ist wütend. Unglaublich wütend. Weil er seinen Vater nicht davon abhalten konnte betrunken zu fahren, ist der jetzt tot und Jake muss mit dem Verlust und den Schuldgefühlen, vor allem seiner Mutter und seinem kleinen Bruder gegenüber, leben. Das gestaltet sich jedoch mehr als schwierig. Schlägereien, Schulverweise, Krankenhausaufenthalte sind die Folgen und gehören zum Alltag von Jakes Leben.
Als die Familie nach Orlando umzieht, ist es die Chance für Jake, neu anzufangen. Doch es scheint gleich so weiterzugehen. Auf einer Party wird Jake mächtig vorgeführt und brutal zusammengeschlagen. Er will Rache und trainiert fortan hart an seinem Kampfstil. Dabei muss Jake erkennen, dass der Kampf den er führt, nicht mit einem anderen Gegner ausgetragen werden muss, sondern „nur“ mit sich selbst...
Schauspieler
Sean Faris, Amber Heard, Cam Gigandet, Evan Peters, Leslie Hope, Djimon Hounsou, Wyatt Smith, Affion Crockett, Neil Brown Jr., Lauren Leech, Lauren Leech, Tilky Jones, Steven Crowley, David Zelon, Chris Lindsay
Filmkritik von Thomas Ays
Es ist nach "Cry_Wolf" der zweite Langfilm für Regisseur Jeff Wadlow - und der hat es in sich. Wadlow versteht etwas von Schnitten und Kameraführung und inszeniert seinen Actionstreifen durchweg gelungen. Dabei stehen ihm zwei großartige Hauptdarsteller zur Verfügung, die es verstehen nicht nur im Ring, sondern auch außerhalb zu glänzen. Sean Faris gibt seinen wütenden Jake Tyler gänzlich authentisch und punktet vor allem in den emotionalen Szenen. Man kann seine Figur gut verstehen und will ihm nur allzu gern überall hin folgen. Dagegen ist Cam Gigandet als Ryan McCarthy das Schwein par excellence. Er spielt seine Rolle derart fies und glaubhaft, dass man nicht anders kann, als ihn nicht zu mögen. Großkotzig, arrogant, glaubhaft: großartig!
Der einzige Kritikpunkt an "The Fighters" ist die Vorhersehbarkeit der Geschichte. Autor Chris Hauty überrascht nicht ein einziges Mal mit einer ungeahnten Wendung, was diesen Streifen in Sachen Drehbuch sicherlich nicht weit nach vorne bringt. Dennoch ist aus dieser Geschichte ein unterhaltsamer und figurtechnisch nicht allzu flacher Film geworden, den Fans von Fightfilmen a la "Fight Club" und "Rocky" sicherlich genauso gut finden werden, wie jene vielleicht eher weibliche Zuschauerinnen, die auf halbnackte und sehr gut gebaute Typen stehen.
Bei den MTV Movie Awards erhielten Sean Faris und Cam Gigandet den Award für den "Best Fight"!