Ruinen

The Ruins

Filmplakat Ruinen
Regie Carter Smith  Drehbuch Carter Smith  Produzenten Chris Bender, Stuart Cornfeld, Ben Stiller 
Genre Horror-Thriller  FSK 16  Filmlänge 91 min
Land USA, Australien  Kinostart 26.06.2008  Verleih Universal Pictures

Story

Die amerikanischen Collegestudenten Jeff, Amy, Eric und Stacy machen Urlaub im mexikanischen Cancún. Am Pool ihres Hotels lernen sie den Deutschen Mathias kennen, dessen Bruder Heinrich die Ausgrabungen einer Maya-Kultstätte leitet. Die vier Amerikaner lassen sich von Mathias überreden, mit ihm zu den Maya-Ruinen zu fahren, denn schließlich wollen sie an ihrem letzten Urlaubstag noch etwas vom Land sehen. Zusammen mit dem Griechen Dimitri macht sich die Gruppe auf den beschwerlichen Weg durch den mexikanischen Urwald. Bei der Ausgrabungsstätte angekommen, müssen sie sechs feststellen, dass sie keinen Empfang mit ihren Handys haben und der Taxifahrer, der sie gebracht hat, ist auch bereits wieder weg. Kaum ist die Gruppe in Reichweite der von Pflanzen überwucherten Pyramide, als sie von wütenden Mayas attackiert wird. Die schreien unverständliche Worte und erschießen in wilder Raserei Dimitri. Mathias und den Amerikanern bleibt nichts anderes übrig, als die Pyramide zu erklimmen und auf Hilfe zu hoffen, denn die Mayas halten Wache und lassen es nicht zu, dass jemand die Kultstätte wieder verlässt.

Aus einem alten Schacht hören sie das Klingeln eines Handys und in ihrer Verzweiflung lassen sie Mathias an einem Seil nach unten, das aber unglücklicherweise reißt. Mathias verletzt sich am Rücken und auch Stacy, die zu seiner Rettung nach unten gelassen wird, trägt eine Verletzung am Bein davon. Als kurz darauf aus Stacys Bein eine Pflanze zu wachsen beginnt und sie unter den Pflanzen verborgene Tote entdecken, wird den Jugendlichen klar, dass sie es hier mit etwas abgrundtief Bösem und Unheimlichem zu tun haben…

Schauspieler

Ruinen Jonathan Tucker, Jena Malone, Laura Ramsey, Shawn Ashmore, Caitlin Stasey, Joe Anderson, Sergio Calderon, Dimitri Baueas

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Ruinen Alles an diesem Film erinnert zunächst an den nur zu gut bekannten und bereits so oft strapazierten Ablauf der zur Genüge gesehenen mittelmäßigen Horrorfilme. Doch schnell wird klar, dass „Ruinen“ zu den besseren Vertretern dieses Genres gehört. Auch wenn die Einführung der Charaktere ein wenig die Geduld des Zuschauers strapaziert und jeder von ihnen zunächst mindestens einmal (völlig unnötigerweise) nackt gezeigt werden muss, entwickelt sich die Handlung doch sehr schnell in eine unerwartete und wirklich spannende Richtung. Spätestens ab dem Moment, wo die Gruppe im Urwald ankommt, ist die ungeteilte Aufmerksamkeit des Zuschauers sicher. Hier wird psychologischer Horror auf hohem Niveau geboten. Die Story ist in sich schlüssig und nachvollziehbar und weist nur selten die sonst in diesem Genre so verbreiteten logischen Schwächen auf. Eine gute Kameraführung bewirkt, dass die Schockszenen höchst eindrucksvoll geraten sind – hier sind feuchte Handflächen Dauerzustand!

In „Ruinen“ steht der Kampf der Natur gegen den Menschen im Mittelpunkt – und das, dank eines überzeugenden Drehbuchs, auf beeindruckend authentische und beängstigende Weise. Neben einer wohldosierten Anzahl von blutigen Effekten, steht vor allem der psychologische Horror im Vordergrund. Eine alte Opferstätte der Mayas schreit immer noch nach Opfern – das ist der Stoff für einen wirklich empfehlenswerten und überzeugenden Horrorstreifen.

Wissenswertes

Ruinen „Ruinen“ ist das Spielfilmdebüt des Regisseurs Carter Smith, der bisher vor allem als Modefotograf und Regisseur von Werbespots tätig war.
Das Drehbuch basiert auf dem Roman von Scott B. Smith.



Besucherbewertung
3.2 / 5  (9 votes)

Kommentare

Hitman schreibt am 11.07.08, 19:30
Ein echt spannender und von der Story her für einen Horrorfilm neuartiger Film, inklusive guter Schauspieler, Prachtkulisse,fieser Gegner und klasse Ekelszenen!
gay schreibt am 10.07.08, 01:16
Der film is richtig blutig aber gut!
Tipp: die pflanzen!
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