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Die Insel der Abenteuer
Nim's Island
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Regie
Jennifer Flackett, Mark Levin
Drehbuch
Jennifer Flackett, Mark Levin
Produzenten
Cary Granat, Paula Mazur
Genre Abenteuer FSK 6 Filmlänge 96 min Land USA Kinostart 19.06.2008 DVD-Start 23.10.2008 Blu-ray-Start 07.07.2011 Verleih Universal Pictures |
Story
Die 12jährige Nim hat ihr ganz eigenes Paradies gefunden. Gemeinsam mit ihrem Vater, einem bekannten Meeresbiologen, lebt sie auf einer abgelegenen, unbekannten Insel mitten im Pazifik. Von ihren Freunden, einem Seelöwen und einem Leguan, lernt sie alles, was für sie wichtig ist. Zu ihren weiteren Interessen gehören auch die sagenhaften Alex-Rover-Abenteuergeschichten, bei denen sie nicht aufhören kann zu lesen.
Eines Tages ändert sich das Leben von Nim jedoch schlagartig. Als ihr Dad von einer Expedition auf dem Ozean nicht zurückkehrt, sucht sie Rat und Hilfe bei dem einzigen Menschen auf der Welt, den sie für fähig hält, ihren Vater zu finden und ihr zu helfen: Alex Rover.
Dumm nur, das Alex Rover eine paranoide und unter Platzangst leidende Schriftstellerin mit Namen Alexandra Rover ist, die seit 16 Wochen ihr Haus in San Francisco nicht mehr verlassen hat. Wie kann diese Frau Nim helfen?
Schauspieler
Jodie Foster, Abigail Breslin, Gerard Butler, Sean Keenan, Morgan Griffin, Christopher Baker, Peter Callan
Filmkritik von Thomas Ays
Im Grunde ist es schon fast langweilig, sich immer wieder beeindruckt durch Jodie Foster und ihre schauspielerischen Leistungen zu zeigen, wenn man aus einem ihrer Filme kommt. Und auch im Fall des Kinderabenteuers „Die Insel der Abenteuer“ ist das wieder so. Auch als hysterische und kreischende Schriftstellerin mit zwanghaften Hygiene-Attacken ist diese Frau perfekt besetzt. Stellenweise kann man gar nicht anders und sich im Sitz vor einem festbeißen vor lachen: Herrlich! Auch Abigail Breslin und der tolle Gerard Butler wissen das Beste aus ihren Rollen zu machen.
Die Geschichte des Films ist kindgerecht und abenteuerlich, aber: Eben für Kinder. „Die Insel der Abenteuer“ gehört nicht in die 20:00 Uhr Vorstellung und auch Erwachsene ohne Fantasie werden sich hier vermutlich langweilen. Weitere Schattenseiten sind die doch recht dürftig inszenierten Effekte, die mehr nerven, als beeindrucken. Dahingegen ist die gezeichnete Anfangssequenz des Films wunderschön und sehr kreativ gestaltet.
“Die Insel der Abenteuer“ ist somit für Kids ab 6 Jahren bestens geeignet. Hier lässt es sich wunderbar mitfiebern und toll photographierte Abenteuer erleben. Für die Erwachsenen hält der Film eine (wie gewohnt) großartige Jodie Foster bereit, die erneut zeigt, wie viel sie wert ist.
