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Schneller als der Tod
The Quick and the Dead
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Regie
Sam Raimi
Drehbuch
Simon Moore
Produzenten
Joshua Donen, Alan Shapiro, Patrick Markey
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 09.11.1995 DVD-Start 29.09.1998 Verleih Columbia TriStar |
Story
Um 1870 irgendwo im amerikanischen Westen wird die Revolverheldin Ellen von ihrer Vergangenheit eingeholt. Sie kehrt in die Stadt, in die sie aufwuchs zurück: Redemption. Hier starb ihr Vater vor Jahren einen grausamen Tod, und sein Mörder ist heute der selbst ernannte Bürgermeister mit Namen John Herod. Jedes Jahr veranstaltet Herod einen bizarren Schießwettbewerb. Das ist doch die perfekte Möglichkeit für Ellen, Rache zu nehmen und gleichzeitig als Siegerin vom Platz zu gehen. Der Plan dabei ist einfach: Ellen fordert Herod und schießt ihn über den Haufen. Eigentlich eine ganz simple Methode. Doch wie auch einige andere aus der Stadt, so hat auch Ellen ihren Gegner unterschätzt...
Schauspieler
Sharon Stone, Gene Hackman, Russell Crowe, Leonardo DiCaprio, Tobin Bell, Roberts Blossom, Kevin Conway, Keith David, Lance Henriksen, Pat Hingle
Filmkritik von Thomas Ays
Es gab im Leben und in der Karriere von Filmemacher Sam Raimi eine Zeit vor „Spider-Man“. Vorwiegend für Horrorfilme bekannt (und berüchtigt), drehte er mit „Schneller als der Tod“ seinen ersten genrefremden Film, der 1995 in die Kinos kam. Zuvor standen Streifen, wie „The Evil Dead“ und „Armee der Finsternis“ auf dem Programm. Hier entstand dann erstmals ein Western unter der Verantwortung des erfolgreichen Regisseurs. In den Haupt- und Nebenrollen sind Sharon Stone, Gene Hackman, Russell Crowe und Leonardo DiCaprio zu sehen. Eine heiße Mischung, die Raimi einzusetzen weiß und dennoch schafft er es nicht, seine Hauptdarstellerin entsprechend zurück zu pfeifen. Sharon Stone wirkt nämlich derart cool, dass einem als Zuschauer sämtliche Emotionen, die man vielleicht für sie und ihre Figur entwickelt hätte, im Leib gefrieren. Das wirkt nicht nur unnatürlich, sondern absolut unglaubwürdig und unpassend. Gene Hackman und ein junger Leonardo DiCaprio schaffen es hier hingegen in ihren Rollen zu überzeugen.
Doch die schauspielerische Leistung von Stone ist nicht das einzige, was an „Schneller als der Tod“ nicht gefällt. Die Geschichte wirkt langatmig und uninspiriert und auch die Logik ist nicht unbedingt anwesend. Sam Raimi beweist mit diesem Streifen, dass dieses Genre tatsächlich am Ende zu sein scheint.
Die Academy of Science Fiction, Fantasy & Horror Films nominierte Sharon Stone für diesen Film als beste Schauspielerin. 
