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Die Freunde der Freunde (TV)
Die Freunde der Freunde
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Regie
Dominik Graf
Drehbuch
Dominik Graf, Markus Busch
Produzent
Michael Hild
Genre Drama Filmlänge 90 min Land Deutschland, 2001 Verleih WDR |
Story
Als Gregor die schöne Billie zum ersten Mal sieht, ist er sofort über beide Ohren in sie verliebt. Billie lebt jedoch kein einfaches Leben: Wegen ihres Exmannes ist sie hochverschuldet und muss ihr gemeinsames Kind alleine großziehen. Gregor unterstützt Billie so gut er kann, doch kann er durch seine Hilfsbereitschaft ihr Herz noch lange nicht erobern. Als er mit dem Abitur fertig ist, zieht er nach München und trauter dort, Monate später, noch immer seiner Billie hinterher.
Sein Freund Arthur ist von einem ganz anderen Schlag und setzt auf die freie Liebe, ohne sich jemals verliebt zu haben. Er führt eine lockerleichte Beziehung zu einem hübschen Mädchen und hat in den vergangenen Jahren schon so einige Herzen gebrochen.
Als Gregor beschließt, dass sein bester Freund Arthur auch endlich mal die tolle Billie kennenlernen soll, muss er jedoch entdecken, dass Arthur und Billie auf einer höheren spirituellen Ebene miteinander verbunden und somit füreinander bestimmt sind…
Schauspieler
Matthias Schweighöfer, Florian Stetter, Sabine Timoteo, Jessica Schwarz, Tanja Schleiff, Tabea Heynig, Peter Benedict, Dominik Graf, Christian Hoening
Filmkritik von Kathrin Lang
Auffällig schlechter Qualität ist das Drama „Die Freunde der Freunde“. Eigentlich dürfte es unter Filmemacher doch allseits bekannt sein, dass Aufnahmen gegen eine Lichtquelle (hier dient als Übeltäter zumeist das von Sonnenlicht durchflutete Fenster) ein überlichtetes Bild ergeben, auf dem man nur noch „Grelle“ und nicht mehr die Akteure wahrnimmt. Scheinbar hatte sich diese Nachricht im Jahr 2000 aber noch nicht bis zu Dominik Graf und seinem Team durchgesprochen ist. Schade, denn trotz dass es sich bei „Die Freunde der Freunde“ nur um eine TV-Produktion handelt, hätte man ein bisschen mehr Qualität für das Auge schon erwarten können. Doch wird dieses „Stilmittel“ von der Crew bestimmt damit gerechtfertigt, dass es die Story in ihrem Dasein weiter unterstützt und teilweise auch legitimiert. Ein Stück weit hätten sie mit ihrer Aussage dann sicherlich auch Recht, doch erscheint diese mystisch angehauchte Geschichte über zwei Freunde und zwei Frauen dennoch merkwürdig. Dass zwei der Hauptcharaktere so etwas wie übermenschliche Fähigkeiten besitzen, ist zwar eine nette Idee, scheitert im Fall von „Die Freunde der Freunde“ allerdings schon an der Umsetzung. Diese wirkt vollkommen unglaubwürdig und mehr als nur seltsam auf den Zuschauer. Hätte man auf das magische Element verzichtet und stattdessen einfach eine Geschichte über junge Leute, Lebenskrisen und Beziehungsprobleme erzählt, wäre man bestimmt besser davon gekommen. Immerhin wartet „Die Freunde der Freunde“ mit wundervollen Hauptdarstellern auf. Die junge Besetzung rund um Matthias Schweighöfer rettet den deutschen Film über einige Tiefs hinweg und macht aus ihm letztendlich doch noch einen sehenswerten Film der Klasse „guter Durchschnitt“.
"Die Freunde der Freunde" basiert auf der gleichnamigen Kurzgeschichte aus dem Jahr 1896 von Henry James.