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The Eye - Infinity
Gin gwai 10
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Regie
Danny Pang, Oxide Pang
Drehbuch
Mark Wu
Produzenten
Peter Chan, Lawrence Cheng, Jojo Hui
Genre Horror FSK 16 Filmlänge 81 min Land Hongkong, Thailand DVD-Start 08.05.2008 Verleih e-m-s |
Story
Aus Langeweile fangen fünf Teenager an, einander Gruselgeschichten zu erzählen. Einer von ihnen ist im Besitz eines unheimlichen Buches mit dem Titel „10 Wege, Geister zu sehen“. Hier werden wirklich unheimliche Techniken vorgestellt, die es möglich machen sollen, mit Geistern Kontakt aufzunehmen. Die Freunde wollen das Wagnis eingehen und die im Buch vorgeschlagenen Techniken ausprobieren. Es beginnt mit harmlosem Gläserrücken oder Essstäbchenschlagen – und was die Fünf niemals erwartet hätten, tritt ein. Es gelingt ihnen tatsächlich, furchtbar aussehende Geister anzulocken. Doch dann wird aus dem Spiel bitterer Ernst, denn die Freunde dürfen es nicht mehr beenden. Als der erste von ihnen spurlos verschwindet, erkennen sie, dass sie sich in einem Alptraum befinden, aus dem es kein Entkommen mehr gibt.
Schauspieler
Chen Po-lin, Isabella Leong, Kate Yeung, Ray MacDonald, Bongkoo Kongmalai, Kris Gu
Filmkritik von Stefanie Rufle
Zugegeben – die Story ist nicht ganz neu, frei nach dem Motto „Die Geister, die ich rief…“, sind die hier verwendeten Elemente allesamt altbekannt. Doch bereits schon Bewährtes neu aufzulegen, ist ja erst einmal kein Fehler, und an Originalität mangelt es diesem Horrorstreifen der Pang Brothers nun wirklich nicht. Hier wird mit alltäglichen Gegenständen wie mit einem Basketball gespielt, so dass sie plötzlich jegliche Normalität verlieren und geradezu furchterregend wirken. Vor allem die Szene in der U-Bahn, in der ein ganz normaler Regenschirm Gänsehaut verursacht, ist wirklich gelungen. Wie gesagt, viel Neues wird dem Zuschauer nicht geboten, vielmehr wurden Elemente aus bekannten Filmen übernommen, und so fühlt man sich hin und wieder an „Vanilla Sky“ oder auch „Shining“ erinnert. Alles in allem ist „The Eye“ ein ganz gelungener Horror-Streifen geworden, wenn man mal davon absieht, dass die Schauspieler nicht durchweg gut spielen. Leider gleitet das Ganze dadurch manchmal fast schon ins Lächerliche ab und lässt so die gut aufgebaute Spannung mitunter wieder verpuffen.
