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Brennender Tod
Night of the Big Heat
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Regie
Terence Fisher
Drehbuch
Ronald Liles
Produzent
Tom Blakeley
Genre Science-Fiction FSK 16 Filmlänge 90 min Land Großbritannien DVD-Start 27.03.2008 Verleih e-m-s |
Story
Auf der Kanalinsel Fara Island spielt das Wetter mitten im Winter verrückt – die Inselbewohner werden von einer unerklärlichen Hitzewelle heimgesucht und bald schon nähert sich die Temperatur der 40-Grad-Marke. In der Dorfkneipe „The Swan“ treffen sich die Einwohner, um sich mit kühlen Drinks zu erfrischen. Äußerst misstrauisch begegnen sie dem undurchsichtigen Wissenschaftler Godrey Hanson, der sich im „The Swan“ einquartiert hat und jeden auf Distanz hält. Ganz offensichtlich hat Hanson etwas zu verbergen und es scheint so, als würde er ein dunkles Geheimnis hüten. Die Stimmung unter den Bewohnern von Fara Island wird immer gereizter und als sich die Zahl von seltsamen Todesfällen häuft, bricht Panik aus. Fast scheint es, als würde eine außerirdische Macht sich allmählich Zugang verschaffen.
Schauspieler
Christopher Lee, Peter Cushing, Patrick Allen, Jane Merrow, William Lucas, Thomas Heathcote
Filmkritik von Stefanie Rufle
Sieht man einmal von einigen Highlights in der Besetzungsliste (Christopher Lee und Peter Cushing) ab, hat dieser Horrorfilm recht wenig zu bieten. Sich räkelnde, halbnackte Schönheiten, eine mit Testosteron geschwängerte Atmosphäre und Aliens, die von Christopher Lee selbst mit Spiegeleiern verglichen wurden – das alles trägt wenig zu wohligem Grusel bei. Obwohl die anfänglich mehr als langatmige Geschichte sich im Verlauf der zweiten Hälfte merklich steigert, will nur wenig Spannung aufkommen, und aus heutiger Sicht wirken die Effekte mehr als billig und lächerlich. Unter den Darstellern geben lediglich Christopher Lee und Peter Cushing eine überzeugende Vorstellung ab, ansonsten ist der Cast mehr als enttäuschend. Obwohl die Story an sich nicht schlecht ist und viele Elemente einer guten Science-Fiction-Geschichte enthält, verpufft die eventuell entstandene Spannung spätestens in dem Moment, in dem man die Aliens zu Gesicht bekommt. Alles in allem ein eher schwacher Film, bei dem es nicht verwundert, dass er in Deutschland erst knapp zwanzig Jahre nach dem britischen Kinostart auf Video zu sehen war.
