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American Heart - Die zweite Chance
American Heart
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Regie
Martin Bell
Drehbuch
Peter Silverman, Martin Bell
Produzenten
Jeff Bridges, Rosilyn Heller
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 114 min Land USA Kinostart 02.03.1995 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Nach vier Jahren Knast ist Jack endlich wieder draußen. Auf Bewährung, aber immerhin. Er träumt von einem Neuanfang in Alaska, will seine kriminelle Vergangenheit endlich hinter sich lassen. Jacks Sohn Nick passt nicht in diese Planung. Doch der 15jährige Junge steht an seinem Entlassungstag auf der Matte und will bei ihm leben. Zunächst reagiert Jack auf Nicks Annährung grob und gibt ihm zu verstehen, dass er zunächst sein Leben auf die Reihe bekommen muss. Doch Nick ist hartnäckig und als er droht die gleiche Straßenkind- und Kriminellen-Karriere wie sein Vater zu machen, wacht Jack auf und versucht ihm das lang vermisste Familienleben zu geben. Doch die Vergangenheit holt Vater und Sohn bald ein...
Schauspieler
Jeff Bridges, Edward Furlong, Lucinda Jenney, Tracey Kapisky, Charlotte London, Greg Sevigny, Jayne Entwistle, Melvyn Hayward, Don Harvey, Wren Walker, John Boylan
Filmkritik von Melanie Frommholz
„American Heart – Eine zweite Chance“ ist ein beklemmendes Vater-Sohn-Drama, das eingebettet ist in die Problematik Ausstieg aus der Kriminalität. Auch wenn zuweilen die gängigen Klischees bedient werden und manche Dialoge die Kernbotschaft zu sehr exponieren ist diese Geschichte allein schon wegen der exzellenten Darstellerleistung von Jeff Bridges sehenswert. Auch Edward Furlong in der Rolle des Sohnes spielt echt und bis zur Schmerzgrenze realitätsnah. Beide Schauspieler arbeiten die Vielschichtigkeit der problembelasteten Situation sehr gut heraus und vermitteln die Sehnsucht und den Kampf nach einem intakten Familienleben glaubwürdig. Nicht zuletzt daher hebt sich dieser Film aus der Masse der „Hollywood-Problemfilme“ deutlich ab.
