Die Hexe des Grafen Dracula

Curse of the Crimson Altar

Filmplakat Die Hexe des Grafen Dracula
Regie Vernon Sewell  Drehbuch Mervyn Haisman, Gerry Levy, Henry Lincoln  Produzent Louis M. Heyward 
Genre Horror  FSK 16  Filmlänge 84 min
Land Großbritannien, 1968  DVD-Start 08.05.2008  Verleih e-m-s GmbH

Story

Robert Mannings Bruder ist spurlos verschwunden und auf der Suche nach ihm gerät Robert in den kleinen Ort Greymarsh. Alle Spuren des Bruders führen zum alten Schloss von Mr. Morley, der hier mit seiner hübschen Nichte Eve lebt. Der zuvorkommende Mr. Morley lädt Robert ein, sein Gast zu sein und in den folgenden Nächten wird der von schrecklichen Albträumen geplagt. Er wird Zeuge von okkulten und äußerst dekadenten Riten, bei denen die Hexe Lavinia im Mittelpunkt steht. Robert findet heraus, dass Lavinia im Jahr 1652 lebendig verbrannt worden war und mit Hilfe von Professor Marsh, einem Experten für Okkultismus, stellt er weitere Nachforschungen an. Entsetzt stellt Robert fest, dass einer seiner Vorfahren bei Lavinias Hinrichtung der Inquisitor war. Ist ihr Geist nun aus dem Reich der Toten zurückgekehrt, um Rache zu üben? Und ist das die Erklärung für das plötzliche Verschwinden von Roberts Bruder?

Schauspieler

Die Hexe des Grafen Dracula Boris Karloff, Christopher Lee, Mark Eden, Barbara Steele, Michael Gough, Virginia Wetherell, Rosemarie Reede, Derek Tansley, Michael Warren, Ron Pember, Denys Peek, Nicholas Head, Nita Lorraine, Carol Anne, Jenny Shaw

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 1 von 5 Ms Die Hexe des Grafen Dracula So ein unglaublicher Blödsinn! Dieser „Horror-Film“ ist von der ersten bis zur letzten Minute einfach nur absurd und lächerlich und fassungslos fragt man sich, wie die Horror-Ikonen Christopher Lee und Boris Karloff sich für so etwas nur hergeben konnten. Allein schon der Titel „Die Hexe des Grafen Dracula“ ist eine Frechheit, denn mit Dracula hat dieser Film nun überhaupt nichts zu tun, abgesehen einmal von der Tatsache, dass Lee DER Dracula-Darsteller schlechthin ist. Und genau das war wohl auch der Gedanke des Verleihs, denn ganz offensichtlich wollte man mit diesem Titel und dem Namen Christopher Lee die gutgläubigen Zuschauer ködern. Mit dem ursprünglichen (und viel passenderen) Titel „Schwarze Messe auf blutrotem Altar“ wäre dem Zuschauer dann auch alles klar gewesen, denn genau darum geht es in diesem Streifen: Okkultismus, vermischt mit jeder Menge nackter Haut – weiblicher nackter Haut wohlgemerkt! Jedenfalls ist man vom Gruseln weit entfernt, alles in allem weiß man nicht so recht, ob man nun lachen oder eher weinen soll. Hier wird dem Zuschauer ein übles Mischmasch von Sechziger Jahre Sex-Filmchen und russischen Märchenfilmen mit einer völlig absurden Story geboten. Da hilft nur eins: Ganz schnell wieder vergessen!



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