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Hinterbliebene
Hinterbliebene
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Regie
Alexander Pfeuffer
Drehbuch
Alexander Pfeuffer
Produzent
Alexander Pfeuffer
Genre Kurzfilm - Drama FSK 6 Filmlänge 22 min Land Deutschland Verleih Pro-Fun Media |
Story
Paul ist 18 und hat gerade seinen Vater verloren. Die noch offenen Konflikte können nun nicht mehr gelöst werden und Paul ist durch und durch nur noch wütend. Auf sich, auf seinen Vater, auf die ganze Welt. Und dann soll er auch noch für seine kleine Schwester Lina sorgen, einfach so. Es herrscht ganz klare Überforderung in der kleinen Wohnung und Paul kommt mit der Situation nicht klar. Statt sich ihr zu stellen, flieht er und sucht sein Schicksal in der Nacht.
An einer Bushaltestelle lernt er den älteren Dresen kennen, der Paul zu sich einlädt. Mit ungeahnten Folgen...
Schauspieler
Maximilian Giertler, Peter Prager, Elisabeth Hess
Filmkritik von Thomas Ays
2010 wurde das 22minütige Drama "Hinterbliebene" in der Kategorie bester Kurzfilm beim Max Ophüls Preis nominiert. Eine echte Ehre für den Regisseur, Drehbuchautor und Produzenten Alexander Pfeuffer - das schaffen schließlich nicht viele.
Die 22 Minuten Film lassen nachdenkliche Zuschauer zurück. Alexander Pfeuffer inszenierte seinen Film durchweg den Erwartungen angepasst. Viel bleibt unausgesprochen und der Zuschauer ist aufgefordert, sich seine eigenen Gedanken zu machen, beziehungsweise selbst Dinge in die Geschichte hinein zu interpretieren. Sicherlich merkt man dieser Produktion die Geldengpässe an, das Endergebnis kann sich auch dank des künstlerischen Anspruchs durchweg sehen lassen. Da sind auch die Schauspieler "Schuld". Maximilian Giertler als Paul und Peter Prager als Dresen verbindet ein wesentlicher Fakt: Glaubhaftigkeit. Beide Schauspieler agieren äußerst überzeugend und wirken auch in den Dialogszenen authentisch. Am Ende bleibt jedoch ein etwas ratloser Zuschauer zurück. „Hinterbliebene“ hätte noch mehr an Kraft und Erzähldrang benötigt, um vollkommen überzeugen zu können. Der Schluss ist da eindeutig zu sehr Weichspülgang und passt im Grunde nicht zum Rest des Films. Manchmal muss das Leben nun mal hoffnungslos sein – und manchmal muss auch genau so ein Film enden, damit er wirkt.
