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Planet der Affen: Prevolution
Rise Of The Planet Of The Apes
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Regie
Rupert Wyatt
Drehbuch
Rick Jaffa, Amanda Silver
Produzenten
Peter Chernin, Dylan Clark, Rick Jaffa, Amanda Silver
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 11.08.2011 DVD-Start 09.12.2011 Blu-ray-Start 09.12.2011 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Der junge Wissenschaftler Will Rodman hat nur ein Ziel: Endlich die heimtückische Alzheimer-Krankheit zu besiegen, die seinen Vater fest im Griff hat. Dafür forscht er Tag und Nacht. Der Durchbruch scheint gelungen und die Versuche des neuen Medikaments am Menschen rücken in greifbare Nähe. Doch dann spielt ein Versuchstier verrückt und das Projekt platzt. Will kann nicht aufgeben und probiert das Medikament unerlaubterweise an seinem Vater. Mit unglaublicher Wirkung. Und nicht nur das: Das Versuchstier hatte ein Junges, das Will mit nach Hause nimmt. Caesar, wie der Affe bald heißt, entwickelt rasant eine unglaubliche Intelligenz und wird zum vollwertigen Familienmitglied. Doch dann lässt die Wirkung des Medikaments bei Wills Vater überraschend nach. Verzweifelt entwickelt er eine aggressivere Variante mit ungeahnten Auswirkungen…
Schauspieler
James Franco, Andy Serkis, Tom Felton, Brian Cox, Freida Pinto, John Lithgow, David Hewlett, Tyler Labine, Sonja Bennett, Leah Gibson, Chelah Horsdal, David Oyelowo, Terry Notary, Elizabeth Weinstein
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wir teilen unseren Planeten mit einer Vielzahl von anderen Geschöpfen. Nur der Zufall und das Glück der Evolution haben uns an deren Spitze gesetzt. Doch was wäre, wenn wir Konkurrenz bekämen? Oder wenn die Geschichte zu Gunsten einer anderen Spezies ausgegangen wäre? Fragen, die bereits 1968 den Reiz von „Planet der Affen“ ausmachten und den Science-Fiction-Streifen mit Charlton Heston in der Hauptrolle zum zeitlosen Kultklassiker werden ließen. Nachdem Tim Burton 2001 mit seinem Versuch eines Kino-Remakes des Klassikers grandios gescheitert war, versucht nun der relativ unbekannte britische Regisseur Rupert Wyatt sein Glück. Und was soll man sagen: „Planet der Affen: Prevolution“ ist ein absoluter Hit geworden. Wyatt und die Drehbuchautoren Rick Jaffa und Amanda Silver haben sich auf das Rezept des Ur-Films besonnen, und eine Geschichte erdacht, die wunderbar als Prequel zur bisherigen „Planet der Affen“-Reihe funktioniert und dabei dem Thema auch neue Impulse gibt. „Prevolution“ hinterfragt kritisch die Motive moderner Medikamentenforschung und die Rolle, die Tierversuche dabei spielen. Wie schon ihre Vorgänger Michael Wilson und Rod Serling habe Rick Jaffa und Amanda Silver eine Handlung erdacht, die mit der Faszination des Denkbaren, dem realistisch Möglichen, geschickt spielt, gesellschaftliche Entwicklungen kritisch hinterfragt und dabei gleichzeitig eine packende Geschichte erzählt.
Dank ausgefeilter Kamera- und Schnitt-Technik ist „Prevolution“ nicht nur inhaltlich sondern auch optisch durchweg überzeugend. Dreh- und Angelpunkt sind, wie in allen Filmen der Reihe, die Affen. Ist James Franco als tragischer Wissenschaftler im Kampf gegen die Alzheimer-Krankheit in der ersten Filmhälfte noch die Hauptfigur, wechselt der Fokus bald zu Caesar, seinem intelligenten Affen und dessen Weg. Der Name kommt dabei nicht von ungefähr und soll eindeutig die Verbindung zur den alten „Planet der Affen“-Filmen „Eroberung vom Planet der Affen“ und „Die Schlacht um den Planet der Affen“ , in denen der Affenanführer ebenfalls Caesar hieß. herstellen.
Die „Planet der Affen“-Filme wären nichts ohne ihre genialen Masken, die die Schauspieler erst zu Affen werden lassen. Wo 1968 noch Schminke und Latex herhalten mussten, bietet das moderne Motion-Capture-Verfahren heute einen absoluten Quantensprung in den optischen Möglichkeiten. Die Visualisierung der Affen ist das unangefochtene Highlight des Filmes. Technik und Schauspieler verschmelzen dank dieser neuen Interaktionsmöglichkeit in Mimik und Gestik so glaubwürdig wie nie zu den verschiedensten Affenarten. Für die Rolle des Caesar konnte dabei Andy Serkis gewonnen werden, der als Gollum in der Trilogie „Der Herr der Ringe“ bereits eindrucksvolle Pionierarbeit auf dem Gebiet geleistet hat. Wo hört die Technik auf und wo beginnt der Mensch? Es ist nicht auszumachen. Die Illusion ist in sich perfekt und gleichzeitig eindrucksvoll in die Szenenbilder integriert.
„Planet der Affen: Prevolution“ ist als Auftakt einer neuen Trilogie konzipiert. Der eindrucksvolle erste Schritt, die Frage nach dem Glück der Evolution in einen neue Ära zu bringen, ist getan.
Wissenswertes
Die Saga um den Planeten der Affen umfasst folgende Filme:
Planet der Affen
Rückkehr zum Planet der
Affen
Flucht vom Planet der Affen
Eroberung vom Planet der Affen
Die Schlacht um den Planet der Affen
2001 brachte uns Regisseur Tim Burton das Remake des Klassikers aus dem Jahre 1968 in die internationalen Kinos:
Planet der Affen
Auszeichnungen
OSCAR-Nominierungen
Beste visuelle Effekte
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