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To End All Wars - Die wahre Hölle am River Kwai
To End All Wars
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Regie
David L. Cunningham
Drehbuch
Brian Godawa
Produzenten
Jack Hafer, David L. Cunningham
Genre Kriegs-Drama FSK 16 Filmlänge 112 min Land Großbritannien, USA, Thailand Verleih AVU |
Story
Ein schottisches Regiment wird während des Zweiten Weltkriegs von den Japanern festgenommen und sie kommen in ein Gefangenenlager. Unter miserablen Bedingungen und ständiger Angst vor dem Wachen beginnt ein Kampf ums Überleben. Als jedoch der Bau einer neuen Eisenbahnlinie durch die Gefangenen ansteht, schwindet bald jede Hoffnung und der Wunsch nach Rache und Freiheit wird immer größer. Eine kleine Gruppe Gefangener versuchen den harten Alltag durch das Einführen von Schulunterricht aufzulockern. Diese Abwechslung macht für sie „die wahre Hölle am River Kwai“ erträglicher.
Schauspieler
Ciaran McMenamin, Robert Carlyle, Kiefer Sutherland, Mark Strong, Yugo Saso, Sakae Kimura, James Cosmo, Masayuki Yui, John Gregg, Shu Nakajima, Greg Ellis, Pip Torrens
Filmkritik von Sebastian Heise
2002 war ein Jahr, in dem sich der „Kriegsfilm“ besonderer Beliebtheit erfreute. Zwischen vielen großen Blockbustern verschwand „To End all Wars“ etwas in der Versenkung. Anders als bei anderen Kriegsfilmen geht es jedoch hierbei nicht um Gefechte oder Explosionen, sondern man konzentriert sich auf die Leidensgeschichte der Lagerinsassen. Man verzichtet auch bewusst auf übertrieben blutige Gewaltdarstellungen und Heldentum, wie z.B. bei „Soldat James Ryan“. Das macht den Film aber keineswegs weniger grausam, denn das lange Leid der Gefangenen und der Zerfall der Menschlichkeit gehen ganz schön ans Gemüt. Dieses wurde grandios von den Darstellern in Szene gesetzt und besonders Kiefer Sutherland hat mit dem Werk Höchstleistungen vollbracht. Doch ist es nicht nur das Leid, was dem Zuschauer vor Augen geführt wird, sondern es wird ersichtlich, dass auch mit Kleinigkeiten unter solchen Bedingungen, das Leben wieder an Hoffnung gewinnen kann.
