Ein Goldfisch an der Leine

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Filmplakat Ein Goldfisch an der Leine
Regie Howard Hawks  Drehbuch Pat Frank, John Fenton Murray, Steve McNeil  Produzent Howard Hawks 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 120 min
Land USA  Kinostart 28.03.1964  DVD-Start 04.05.2006  Verleih Universal Pictures

Story

Roger Willoughby scheint der ultimative Angelspezialist zu sein. Nicht genug, dass er als Fachverkäufer in einem Geschäft für Angelbedarf arbeitet – er hat auch noch ein Buch über erfolgreiches Angeln geschrieben. Der Haken an der Sache ist allerdings, dass Roger noch nie in seinem Leben eine Angelrute in der Hand gehalten hat. Was noch viel schlimmer ist: Roger hasst Fische! Sein angebliches Wissen bezieht er lediglich aus Gesprächen mit begeisterten Kunden. Als Rogers Chef auf die grandiose Idee kommt, dass der für Werbezwecke an einem großen Angelturnier teilnehmen soll, gerät der Starverkäufer in arge Bedrängnis. Es bleibt ihm schließlich nichts anderes übrig, als Farbe zu bekennen, woraufhin ihm prompt die hübsche Presse-Agentin Abigail zur Seite gestellt wird. Sie soll Roger in einer Art „Angel-Crash-Kurs“ alles beibringen, was für das Turnier wichtig ist. Es geht gar nicht lange und Roger Willoughby zappelt am Haken der resoluten Abigail – bis deren Verlobter auf den Plan tritt…

Schauspieler

Ein Goldfisch an der Leine Rock Hudson, Paula Prentiss, John McGiver, Charlene Holt, Roscoe Karns, James Westerfield, Norman Alden, Forrest Lewis, Regis Toomey, Tyler McVey, Kathie Brown

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Ein Goldfisch an der Leine Im Grunde genommen ist es eine recht banale und von der Idee her einfach gestrickte Geschichte, die Regisseur Howard Hawks hier erzählt. Doch Hawks wäre nicht Hawks, wenn es ihm nicht gelingen würde, eine durchschnittlich konstruierte Handlung in eine herrlich komische Slapstick-Komödie zu verwandeln. Wirklich originelle Einfälle und herrlich sympathische und skurrile Charaktere zeichnen „Ein Goldfisch an der Leine“ aus, und Rock Hudson und Paula Prentiss überzeugen durch Wortwitz und einen zweideutigen Unterton, der geradezu liebenswert ist. Charmant und mit einem kleinen Augenzwinkern werden die Urängste männlichen Versagens auf die Schippe genommen und Rock Hudson spielt den Roger Willoughby so überzeugend, dass man ihn einfach von der ersten Sekunde an in sein Herz schließen muss. In bewährter Manier erzählt Hawks eine nette Geschichte, die sich nicht unbedingt durch aufregende Wendungen auszeichnet, sondern eher vorhersehbar ist. Trotzdem bekommt man hier eine Screwball-Komödie im allerbesten Sinn präsentiert, die einmal mehr das große Können von Altmeister Howard Hawks unter Beweis stellt.



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