Noch drei Männer, noch ein Baby

Three Men and a Baby

Filmplakat Noch drei Männer, noch ein Baby
Regie Leonard Nimoy  Drehbuch James Orr, Jim Cruickshank  Produzenten Ted Field, Robert W. Cort 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 108 min
Land USA  DVD-Start 17.01.1991  Verleih Warner Bros. Pictures Germany

Story

Cartoonist Michael Kellan, Schauspieler Jack Holden und Peter Mitchell sind drei New Yorker Playboys, wie sie im Buche stehen. Die drei eingefleischten Junggesellen teilen sich ein großzügiges Appartement in Manhattan und genießen ihr luxuriöses Lotterleben in vollen Zügen. Damit ist es aber vorerst einmal vorbei, als Sylvia ihr Baby in einem Körbchen vor der Tür der drei Freunde abstellt. Der Vater der kleinen Mary ist Jack, der gerade in der Türkei weilt und keine Ahnung von seinem Nachwuchs hat. Michael und Peter bleibt nun also nichts anderes übrig, als sich des „schreienden Monsters“ anzunehmen. Und das bedeutet füttern, wickeln, das Baby bei Laune halten und keine Nacht mehr durchschlafen – nicht unbedingt das, was die beiden Herzensbrecher von einer Frau so im Allgemeinen gewohnt sind. Doch trotz Alledem wächst die Zuneigung für den kleinen Wonneproppen und ein eingeschmuggeltes Päckchen Heroin trägt dann vollends zum Chaos bei.

Schauspieler

Noch drei Männer, noch ein Baby Tom Selleck, Steve Guttenberg, Ted Danson, Nancy Travis, Margaret Colin, Alexandra Amini, Sharolyn Sparrow, Louise Vallance

Filmkritik von Stefanie Rufle

Steffi vergibt 4 von 5 Ms Noch drei Männer, noch ein Baby Zugegeben, mit dem französischen Original „Drei Männer und ein Baby“ kann es dieses Remake nicht unbedingt aufnehmen. Bei allen Bemühungen von Regisseur „Mr. Spock“ Leonard Nimoy, fehlt eben doch der französische Charme des Originals. Doch vor allem mit Hauptdarsteller Tom Selleck befindet sich Nimoy auf der sicheren Seite. Diese Rolle ist dem „Magnum“-Darsteller wie auf den Leib geschrieben, er ist geradezu prädestiniert dafür, den blendend aussehenden Herzensbrecher mit dem Herzen auf dem rechten Fleck zu spielen. Auch wenn Steve Guttenberg und Ted Danson ihre Sache ganz gut machen, ist es doch ganz eindeutig Selleck, der diesen Film so liebenswert macht. Diese Komödie verfügt über die nötigen Überraschungsmomente und komplizierten Verwicklungen, die den Zuschauer permanent bei der Stange halten und für so manchen Lacher gut sind. Drei harte, vom Luxus verwöhnte Männer, deren Leben sich durch ein winziges Geschöpf ganz plötzlich völlig umkrempelt – diese Kombination ist zwar nicht mehr ganz neu, doch scheint sie immer noch ein Garant für erfolgreiche Komödien zu sein.



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